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Public Poetry

Lyrik im urbanen Raum

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Die interdisziplinäre Studie untersucht Lyrik, die in städtischen Räumen zu sehen oder zu hören ist. Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive interessieren vor allem die Ästhetik, Sprachgestaltung und Ortsbezüglichkeit der präsentierten Lyrik, aus stadtsoziologischer Sicht die Einbindung der Projekte in stadtpolitische Konstellationen, Debatten über öffentliche Räume und ihr Beitrag zur Produktion des jeweiligen Raums. Das Spektrum der analysierten Lyrikprojekte ist vielfältig. Es reicht von Wandgedichten an Hausfassaden und Audiowalks in Stadtvierteln über Gedichte auf Lesezeichen, die vom Hubschrauber auf öffentliche Plätze abgeworfen werden, oder großformatige Projektionen an repräsentative Gebäude einer Stadt bis zu informellen, durch Dichter: innen oder Anwohner: innen initiierte Formen, etwa Gedichte auf kopierten Zetteln, die in Parks oder U-Bahnen aufgehängt werden und derart ihr „Recht auf Stadt" (Henri Lefebvre) beanspruchen. Lyrikprojekte in urbanen Räumen wurden bisher nicht untersucht. Die Studie schließt nicht nur dieses Desiderat der Lyrikforschung, sondern bietet durch den interdisziplinären Ansatz kreative Interpretationen von Gedichten in städtischen Kontexten, die für ein breites Lesepublikum interessant sind.

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Public Poetry, Claudia Benthien

Jazyk
Rok vydania
2023
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(pevná)
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Titul
Public Poetry
Podtitul
Lyrik im urbanen Raum
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
De Gruyter
Rok vydania
2023
Väzba
pevná
Počet strán
304
ISBN10
3110784599
ISBN13
9783110784596
Série
Anotácia
Die interdisziplinäre Studie untersucht Lyrik, die in städtischen Räumen zu sehen oder zu hören ist. Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive interessieren vor allem die Ästhetik, Sprachgestaltung und Ortsbezüglichkeit der präsentierten Lyrik, aus stadtsoziologischer Sicht die Einbindung der Projekte in stadtpolitische Konstellationen, Debatten über öffentliche Räume und ihr Beitrag zur Produktion des jeweiligen Raums. Das Spektrum der analysierten Lyrikprojekte ist vielfältig. Es reicht von Wandgedichten an Hausfassaden und Audiowalks in Stadtvierteln über Gedichte auf Lesezeichen, die vom Hubschrauber auf öffentliche Plätze abgeworfen werden, oder großformatige Projektionen an repräsentative Gebäude einer Stadt bis zu informellen, durch Dichter: innen oder Anwohner: innen initiierte Formen, etwa Gedichte auf kopierten Zetteln, die in Parks oder U-Bahnen aufgehängt werden und derart ihr „Recht auf Stadt" (Henri Lefebvre) beanspruchen. Lyrikprojekte in urbanen Räumen wurden bisher nicht untersucht. Die Studie schließt nicht nur dieses Desiderat der Lyrikforschung, sondern bietet durch den interdisziplinären Ansatz kreative Interpretationen von Gedichten in städtischen Kontexten, die für ein breites Lesepublikum interessant sind.