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Dame Venus

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In der Sexualität gibt es nicht nur ein Mittelalter, sondern mehrere. Auf dem gemeinsamen Hintergrund einer mehr oder weniger ausgeprägten Herabwürdigung der Frau verändern sich die Wahrnehmungen des Körpers und seiner Schwächen, die zunächst rigoros verurteilt wurden, im Laufe der Zeit, zusammen mit den sozialen Verhaltensweisen und Praktiken. Den Mönchen, die als Hüter der Sitten fungieren, folgen um 1200 Theologen, die auf die Natur und ihre Imperative achten. In diesem Kontext entfaltet sich innerhalb der Ehe – dem zunächst einzigen Raum, der der menschlichen "Fleischlichkeit" zugestanden wird – und oft auch außerhalb davon eine männliche Sexualität, die relativ frei ist, solange sie als natürlich gilt. Dieses Werk bemüht sich, diese Entwicklung der Sitten zu erklären und berücksichtigt dabei auch die sodomitischen und homosexuellen Liebesformen, die allmählich in den Schatten gedrängt, aber überall erkennbar sind.

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Dame Venus, Jacques Rossiaud

Jazyk
Rok vydania
1989
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(pevná),
Stav knihy
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Cena
1,49 €
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Beck
Rok vydania
1989
Väzba
pevná
Počet strán
239
ISBN10
340633654X
ISBN13
9783406336546
Série
Pôvodný názov
La prostituzione nel medioevo
Hodnotenie
3,75 z 5
Anotácia
In der Sexualität gibt es nicht nur ein Mittelalter, sondern mehrere. Auf dem gemeinsamen Hintergrund einer mehr oder weniger ausgeprägten Herabwürdigung der Frau verändern sich die Wahrnehmungen des Körpers und seiner Schwächen, die zunächst rigoros verurteilt wurden, im Laufe der Zeit, zusammen mit den sozialen Verhaltensweisen und Praktiken. Den Mönchen, die als Hüter der Sitten fungieren, folgen um 1200 Theologen, die auf die Natur und ihre Imperative achten. In diesem Kontext entfaltet sich innerhalb der Ehe – dem zunächst einzigen Raum, der der menschlichen "Fleischlichkeit" zugestanden wird – und oft auch außerhalb davon eine männliche Sexualität, die relativ frei ist, solange sie als natürlich gilt. Dieses Werk bemüht sich, diese Entwicklung der Sitten zu erklären und berücksichtigt dabei auch die sodomitischen und homosexuellen Liebesformen, die allmählich in den Schatten gedrängt, aber überall erkennbar sind.