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Rätsel Legasthenie

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Legastheniker haben oft Schwierigkeiten beim Erlernen und Gebrauch der Schriftsprache, was zu einem Teufelskreis aus sozialer Stigmatisierung und negativem Selbstbild führt. Viele Betroffene landen in der Hoffnungslosigkeit oder sogar in der Kriminalität, während sie auf Sonderschulen abgeschoben werden. Trotz gut gemeinter Therapien bleibt oft ein Gefühl der Verzweiflung. Eine neue Perspektive, angestoßen von Ronald Davis, betrachtet Legasthenie nicht als Deformation, sondern als Ausdruck einer besonderen Begabung, die auf starkem bildhaften Vorstellungsvermögen und einer einzigartigen Wahrnehmungsstruktur basiert. Betroffene sind häufig überdurchschnittlich intelligent und kreativ, vorausgesetzt, sie erhalten Unterstützung von Erziehern, Eltern und Partnern, die ihre Fähigkeiten erkennen und fördern. Cornelia Jantzen illustriert diese neue Sichtweise mit zahlreichen Beispielen und zieht Verbindungen zur Waldorfpädagogik von Rudolf Steiner. Ihre These besagt, dass beide Ansätze, die den schöpferischen, sich selbst verwirklichenden Menschen in den Mittelpunkt stellen, sich ideal ergänzen und bereichern können.

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Rätsel Legasthenie, Cornelia Jantzen

Jazyk
Rok vydania
2000
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(mäkká)
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Titul
Rätsel Legasthenie
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Verl. Urachhaus
Rok vydania
2000
Väzba
mäkká
Počet strán
234
ISBN10
3825172961
ISBN13
9783825172961
Série
Anotácia
Legastheniker haben oft Schwierigkeiten beim Erlernen und Gebrauch der Schriftsprache, was zu einem Teufelskreis aus sozialer Stigmatisierung und negativem Selbstbild führt. Viele Betroffene landen in der Hoffnungslosigkeit oder sogar in der Kriminalität, während sie auf Sonderschulen abgeschoben werden. Trotz gut gemeinter Therapien bleibt oft ein Gefühl der Verzweiflung. Eine neue Perspektive, angestoßen von Ronald Davis, betrachtet Legasthenie nicht als Deformation, sondern als Ausdruck einer besonderen Begabung, die auf starkem bildhaften Vorstellungsvermögen und einer einzigartigen Wahrnehmungsstruktur basiert. Betroffene sind häufig überdurchschnittlich intelligent und kreativ, vorausgesetzt, sie erhalten Unterstützung von Erziehern, Eltern und Partnern, die ihre Fähigkeiten erkennen und fördern. Cornelia Jantzen illustriert diese neue Sichtweise mit zahlreichen Beispielen und zieht Verbindungen zur Waldorfpädagogik von Rudolf Steiner. Ihre These besagt, dass beide Ansätze, die den schöpferischen, sich selbst verwirklichenden Menschen in den Mittelpunkt stellen, sich ideal ergänzen und bereichern können.