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Geschichten aus Kolyma

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»Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?« »Ein Buch, vor dem ich am liebsten in die Knie gehen würde. Es ergreift einen zutiefst. Eine der intensivsten Leseerfahrungen der letzten Jahre.« Iris Radisch, Literaturclub, 16. Oktober 2007 Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin einer Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Schalamow zieht den Leser der Erzählungen aus Kolyma, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg: »Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.«

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Geschichten aus Kolyma, Varlam Tichonovič Šalamov

Jazyk
Rok vydania
1983
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(mäkká)
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Platobné metódy

4,7
Výborná
85 Hodnotenie

Skvělá kniha, i když smutné čtení. Krátké a vždy zajímavé povídky z gulagu. Člověka úplně vtáhne.

Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Ullstein
Rok vydania
1983
Väzba
mäkká
Počet strán
349
ISBN10
3548203787
ISBN13
9783548203782
Prvé vydanie
1951
Pôvodný názov
Voskresenije listvennicy
Hodnotenie
4,7 z 5
Anotácia
»Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?« »Ein Buch, vor dem ich am liebsten in die Knie gehen würde. Es ergreift einen zutiefst. Eine der intensivsten Leseerfahrungen der letzten Jahre.« Iris Radisch, Literaturclub, 16. Oktober 2007 Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin einer Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Schalamow zieht den Leser der Erzählungen aus Kolyma, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg: »Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.«