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Wildlinge

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Wildlinge sind Mémé, Frantz und Kamel, drei Jugendliche in dem Alter, in dem sich die Weichen für das weitere Leben stellen. Die bedrückende Welt, in die sie hineingeboren wurden, liegt im französischen Norden, nahe der belgischen Grenze – und könnte doch überall sein: Schule, exzessive Samstagabende, an denen die sexuellen Begierden sich Auslauf verschaffen. Fußball und Alkohol, Arbeitslosigkeit und Langeweile – nichts Aufsehenerregendes. Wäre Benjamin Berton nicht ein so begnadeter Beobachter der Riten der Pubertät. Mémé stammt wie seine Freunde aus armen Verhältnissen, die verwitwete Mutter verbringt depressiv die Tage am Telefon und vor dem Fernseher, ihr Sohn fühlt sich als Erstgeborener für die Familie verantwortlich. Aber – er hat Träume. Er liebt die Fische und die Fischzucht. Benjamin Bertons erster Roman „Wildlinge" webt mit Porträts aus einer Provinz ein beeindruckendes Gesellschaftsbild von großer visueller, poetischer und moralischer Kraft. Lebendig, ja zärtlich und in einer bildreichen und brillanten Sprache voll Witz und Ironie zeichnet Benjamin Berton in dramatischen Episoden mit großer Begabung fürs Szenische seine oft rührenden Figuren.

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Wildlinge, Benjamin Berton

Jazyk
Rok vydania
2005
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(pevná)
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3,0
Dobrá
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Titul
Wildlinge
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
DuMont
Rok vydania
2005
Väzba
pevná
Počet strán
220
ISBN10
3832178252
ISBN13
9783832178253
Série
Pôvodný názov
Sauvageons
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
Wildlinge sind Mémé, Frantz und Kamel, drei Jugendliche in dem Alter, in dem sich die Weichen für das weitere Leben stellen. Die bedrückende Welt, in die sie hineingeboren wurden, liegt im französischen Norden, nahe der belgischen Grenze – und könnte doch überall sein: Schule, exzessive Samstagabende, an denen die sexuellen Begierden sich Auslauf verschaffen. Fußball und Alkohol, Arbeitslosigkeit und Langeweile – nichts Aufsehenerregendes. Wäre Benjamin Berton nicht ein so begnadeter Beobachter der Riten der Pubertät. Mémé stammt wie seine Freunde aus armen Verhältnissen, die verwitwete Mutter verbringt depressiv die Tage am Telefon und vor dem Fernseher, ihr Sohn fühlt sich als Erstgeborener für die Familie verantwortlich. Aber – er hat Träume. Er liebt die Fische und die Fischzucht. Benjamin Bertons erster Roman „Wildlinge" webt mit Porträts aus einer Provinz ein beeindruckendes Gesellschaftsbild von großer visueller, poetischer und moralischer Kraft. Lebendig, ja zärtlich und in einer bildreichen und brillanten Sprache voll Witz und Ironie zeichnet Benjamin Berton in dramatischen Episoden mit großer Begabung fürs Szenische seine oft rührenden Figuren.