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Gesang des blauen Augenvogels

Mystische Naturlyrik

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Der Philosoph und Lyriker Manfred Stangl hat eine umfassende „Ästhetik der Ganzheit“ verfasst, in der er der gängigen Kunstauffassung und der Lebensweise unserer modernen Zivilisation, die durch Polarisierung und Schein geprägt ist, den Kampf ansagt. In seinem lyrischen Werk strebt er an, eine mystische, für alle verständliche Lyriksprache zu entwickeln. Sein erster Lyrikband zeigt bereits diese Tendenz, indem er reine Poesie fernab von akademischer Indoktrinierung präsentiert. In seinem zweiten Lyrikwerk vertieft Stangl diese Ansätze und bleibt seiner fernöstlichen Denkschule treu, die weit über oberflächlichen Haiku-Formalismus hinausgeht. Das „magisch“ in seiner Lyrik ist nicht Hokuspokus, sondern verweist auf die magische Natur der Dinge selbst, die durch ihre Beziehungen und Möglichkeiten geprägt sind. Bei Stangl stehen die Dinge, insbesondere Jahreszeiten und Landschaften, konkret für das, was sie sind. Ein Fluss fließt oder kühlt, ohne symbolisch für etwas anderes zu stehen. Diese Sichtweise erinnert an den Zen-Buddhismus, wo die Dinge in ihrer Essenz betrachtet werden. Stangls „Naturlyrik“ spricht von einem Geist, der den Leser anspricht, auch wenn die animistischen Elemente in manchen Gedichten heute befremdlich wirken. Selbst Leser, die nicht auf Stangls Wellenlänge sind, können in seiner Botschaft ein durchdachtes und gefühltes Ganzes sowie einen echten lyrischen Schatz erkennen.

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Gesang des blauen Augenvogels, Manfred Stangl

Jazyk
Rok vydania
2008
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(pevná)
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Titul
Gesang des blauen Augenvogels
Podtitul
Mystische Naturlyrik
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2008
Väzba
pevná
ISBN10
3200011114
ISBN13
9783200011113
Série
Anotácia
Der Philosoph und Lyriker Manfred Stangl hat eine umfassende „Ästhetik der Ganzheit“ verfasst, in der er der gängigen Kunstauffassung und der Lebensweise unserer modernen Zivilisation, die durch Polarisierung und Schein geprägt ist, den Kampf ansagt. In seinem lyrischen Werk strebt er an, eine mystische, für alle verständliche Lyriksprache zu entwickeln. Sein erster Lyrikband zeigt bereits diese Tendenz, indem er reine Poesie fernab von akademischer Indoktrinierung präsentiert. In seinem zweiten Lyrikwerk vertieft Stangl diese Ansätze und bleibt seiner fernöstlichen Denkschule treu, die weit über oberflächlichen Haiku-Formalismus hinausgeht. Das „magisch“ in seiner Lyrik ist nicht Hokuspokus, sondern verweist auf die magische Natur der Dinge selbst, die durch ihre Beziehungen und Möglichkeiten geprägt sind. Bei Stangl stehen die Dinge, insbesondere Jahreszeiten und Landschaften, konkret für das, was sie sind. Ein Fluss fließt oder kühlt, ohne symbolisch für etwas anderes zu stehen. Diese Sichtweise erinnert an den Zen-Buddhismus, wo die Dinge in ihrer Essenz betrachtet werden. Stangls „Naturlyrik“ spricht von einem Geist, der den Leser anspricht, auch wenn die animistischen Elemente in manchen Gedichten heute befremdlich wirken. Selbst Leser, die nicht auf Stangls Wellenlänge sind, können in seiner Botschaft ein durchdachtes und gefühltes Ganzes sowie einen echten lyrischen Schatz erkennen.