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Propaganda im Generalgouvernement

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Propaganda war ein wesentliches Mittel nationalsozialistischer Herrschaft. Nachdem Gewalt und Anpassung die deutschen Medien der NS-Propaganda dienstbar gemacht hatten, dehnte sich ihr Einfluss mit der Expansion des „Dritten Reiches“ auch auf die eingegliederten und besetzten Gebiete aus. Besonders radikal war das deutsche Vorgehen während des Zweiten Weltkrieges in Polen: Polnische Massenmedien, allen voran die Presse, wurden nach der Eroberung des Landes vollständig verboten. An ihre Stelle trat eine neuartige Besatzungspresse mit Organen für Deutsche und Polen, Besatzer und Besetzte. In Krakau, dem Zentrum des deutschen Besatzungsregimes im sog. Generalgouvernement, erschienen vom Herbst 1939 bis Anfang 1945 die beiden maßgeblichen Blätter: die „Krakauer Zeitung“ und der „Goniec Krakowski“. Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und Inhalte der Pressepropaganda und fragt nach ihren Absichten und Wirkungen. Mit ihren propagandistischen Aussagen verfolgte die Besatzungspresse gegensätzliche, komplementäre Ziele: einerseits die Ermutigung der Besatzer, andererseits die Entmutigung der Besetzten.

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Propaganda im Generalgouvernement, Lars Jockheck

Jazyk
Rok vydania
2006
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Titul
Propaganda im Generalgouvernement
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
fibre
Rok vydania
2006
Väzba
mäkká
Počet strán
408
ISBN10
3938400080
ISBN13
9783938400081
Série
Anotácia
Propaganda war ein wesentliches Mittel nationalsozialistischer Herrschaft. Nachdem Gewalt und Anpassung die deutschen Medien der NS-Propaganda dienstbar gemacht hatten, dehnte sich ihr Einfluss mit der Expansion des „Dritten Reiches“ auch auf die eingegliederten und besetzten Gebiete aus. Besonders radikal war das deutsche Vorgehen während des Zweiten Weltkrieges in Polen: Polnische Massenmedien, allen voran die Presse, wurden nach der Eroberung des Landes vollständig verboten. An ihre Stelle trat eine neuartige Besatzungspresse mit Organen für Deutsche und Polen, Besatzer und Besetzte. In Krakau, dem Zentrum des deutschen Besatzungsregimes im sog. Generalgouvernement, erschienen vom Herbst 1939 bis Anfang 1945 die beiden maßgeblichen Blätter: die „Krakauer Zeitung“ und der „Goniec Krakowski“. Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und Inhalte der Pressepropaganda und fragt nach ihren Absichten und Wirkungen. Mit ihren propagandistischen Aussagen verfolgte die Besatzungspresse gegensätzliche, komplementäre Ziele: einerseits die Ermutigung der Besatzer, andererseits die Entmutigung der Besetzten.