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Die Form des Werdens

Eine Kulturgeschichte der Embryologie, 1760-1830

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Die Autorin untersucht die Entwicklung des modernen Verständnisses biologischer Entwicklung und Embryologie zwischen 1760 und 1830 aus kultur- und wissenschaftshistorischer Sicht. In dieser Zeit veränderte sich die Wahrnehmung des Lebendigen grundlegend: Die Natur wurde nicht mehr als starre Ordnung, sondern als dynamischer Prozess des Werdens und der kontinuierlichen Umgestaltung betrachtet. Wellmann argumentiert, dass in verschiedenen Wissensbereichen wie Musiktheorie, Dichtungstheorie und Philosophie der Rhythmus als neue epistemische Kategorie entstand. Diese Entwicklung ist entscheidend für das Verständnis biologischer Theorien. Um 1800 wurde die lebendige Welt, insbesondere das Konzept der Entwicklung, in Begriffen von rhythmischen Mustern und Bewegungen neu gedacht. Zudem zeigt Wellmann, wie die Rhythmisierung nicht nur die theoretischen Ansätze, sondern auch die visuelle Darstellung von Bewegung beeinflusste und in die wissenschaftliche Darstellung lebendiger Prozesse integriert wurde. Diese Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der modernen Biologie und wurde 2008 mit dem Förderpreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

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Die Form des Werdens, Janina Wellmann

Jazyk
Rok vydania
2010
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(mäkká)
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Titul
Die Form des Werdens
Podtitul
Eine Kulturgeschichte der Embryologie, 1760-1830
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Wallstein-Verl.
Rok vydania
2010
Väzba
mäkká
Počet strán
429
ISBN10
3835305948
ISBN13
9783835305946
Série
Anotácia
Die Autorin untersucht die Entwicklung des modernen Verständnisses biologischer Entwicklung und Embryologie zwischen 1760 und 1830 aus kultur- und wissenschaftshistorischer Sicht. In dieser Zeit veränderte sich die Wahrnehmung des Lebendigen grundlegend: Die Natur wurde nicht mehr als starre Ordnung, sondern als dynamischer Prozess des Werdens und der kontinuierlichen Umgestaltung betrachtet. Wellmann argumentiert, dass in verschiedenen Wissensbereichen wie Musiktheorie, Dichtungstheorie und Philosophie der Rhythmus als neue epistemische Kategorie entstand. Diese Entwicklung ist entscheidend für das Verständnis biologischer Theorien. Um 1800 wurde die lebendige Welt, insbesondere das Konzept der Entwicklung, in Begriffen von rhythmischen Mustern und Bewegungen neu gedacht. Zudem zeigt Wellmann, wie die Rhythmisierung nicht nur die theoretischen Ansätze, sondern auch die visuelle Darstellung von Bewegung beeinflusste und in die wissenschaftliche Darstellung lebendiger Prozesse integriert wurde. Diese Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der modernen Biologie und wurde 2008 mit dem Förderpreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.