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Geschichten aus der Löwengrube

Acht Erzählungen

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Luise Rinser hat sich als Romanautorin, Tagebuchschreiberin und politische Publizistin einen festen Platz in der deutschen Nachkriegsliteratur erobert. Weniger bekannt ist sie als Meisterin der kleinen Form und Verfasserin von Kurzprosa. In den ›Geschichten aus der Löwengrube‹, die über mehrere Jahrzehnte entstanden sind, finden sich vor allem Anreden und Gespräche, die sich an ein unsichtbares Gegenüber richten. Diese Zwiegespräche erhellen Traum- und Seelenabgründe. Die Erzählungen thematisieren unter anderem einen jüdischen Jungen, der während der Nazijahre von einem Schreinerehepaar versteckt wird, sowie den Generationenkonflikt zwischen den Vätern der Nachkriegsjahre und den rebellierenden Studenten um 1968. Auch die Orientierungslosigkeit in den siebziger und achtziger Jahren wird behandelt. Die Geschichten bewegen sich zwischen Diesseitigem und Jenseitigem und lassen den Leser im Ungewissen, ob er sich in einer Wach- oder Traumsphäre befindet. Sie sind geprägt von Hoffnung und richten sich an die scheiternden Weltverbesserer, die genug vom bürgerlichen Gesellschaftswesen haben. Rinser sucht in diesen beredten Erzählungen nach Veränderung und Heilung, wie sie die Utopie verspricht.

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Geschichten aus der Löwengrube, Luise Rinser

Jazyk
Rok vydania
1992
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Podtitul
Acht Erzählungen
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1992
Väzba
mäkká
Počet strán
162
ISBN10
3596112567
ISBN13
9783596112562
Série
Hodnotenie
3,4 z 5
Anotácia
Luise Rinser hat sich als Romanautorin, Tagebuchschreiberin und politische Publizistin einen festen Platz in der deutschen Nachkriegsliteratur erobert. Weniger bekannt ist sie als Meisterin der kleinen Form und Verfasserin von Kurzprosa. In den ›Geschichten aus der Löwengrube‹, die über mehrere Jahrzehnte entstanden sind, finden sich vor allem Anreden und Gespräche, die sich an ein unsichtbares Gegenüber richten. Diese Zwiegespräche erhellen Traum- und Seelenabgründe. Die Erzählungen thematisieren unter anderem einen jüdischen Jungen, der während der Nazijahre von einem Schreinerehepaar versteckt wird, sowie den Generationenkonflikt zwischen den Vätern der Nachkriegsjahre und den rebellierenden Studenten um 1968. Auch die Orientierungslosigkeit in den siebziger und achtziger Jahren wird behandelt. Die Geschichten bewegen sich zwischen Diesseitigem und Jenseitigem und lassen den Leser im Ungewissen, ob er sich in einer Wach- oder Traumsphäre befindet. Sie sind geprägt von Hoffnung und richten sich an die scheiternden Weltverbesserer, die genug vom bürgerlichen Gesellschaftswesen haben. Rinser sucht in diesen beredten Erzählungen nach Veränderung und Heilung, wie sie die Utopie verspricht.