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Kunst sehen - Francis Bacon / Cy Twombly

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Der 13. Band der Reihe Kunst Sehen widmet sich Francis Bacon und Cy Twombly, zwei Künstlern, die auf den ersten Blick wenig gemein haben. Dennoch teilen sie Werke, die das Maßvolle und Ebenmäßige der abendländischen Ästhetik hinterfragen und das Marginale der ungerichteten Erfahrung in den Mittelpunkt rücken. Ihre Bilder zeigen, was oft schwer fassbar ist: den Prozess des Werdens und Entstehens, einschließlich der abstoßenden und unvollendeten Aspekte des Lebens. Wahrnehmung wird hier als Widerstreit zwischen Anziehung und Abstoßung, zwischen Erkenntnisinteresse und Unkenntlichkeit erlebbar. Bei Bacon wird der Umraum sichtbar, der ungestaltete Körper hervorbringt, während Twombly den Bildraum als flüchtige Oberfläche beschreibt, die Sinnzusammenhänge andeutet. Beide Künstler bewegen den Raum zwischen Betrachter und Bild und fordern die gewohnte Ästhetik heraus. Die Auseinandersetzung mit Bacon und Twombly stellt eine außergewöhnliche Herausforderung dar, die uns zwingt, das Konzept des Schönen zu überdenken. Es geht nicht nur darum, das Gewordene als schön zu bezeichnen, sondern auch das, was in den Vorgängen der Realerfahrung an den Grenzen des Sinnlichen sichtbar wird. - Michael Bockemühl

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Kunst sehen - Francis Bacon / Cy Twombly, Michael Bockemühl

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2022
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Titul
Kunst sehen - Francis Bacon / Cy Twombly
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Info 3 Verlag
Rok vydania
2022
Väzba
mäkká
Počet strán
100
ISBN10
3957790751
ISBN13
9783957790750
Série
Anotácia
Der 13. Band der Reihe Kunst Sehen widmet sich Francis Bacon und Cy Twombly, zwei Künstlern, die auf den ersten Blick wenig gemein haben. Dennoch teilen sie Werke, die das Maßvolle und Ebenmäßige der abendländischen Ästhetik hinterfragen und das Marginale der ungerichteten Erfahrung in den Mittelpunkt rücken. Ihre Bilder zeigen, was oft schwer fassbar ist: den Prozess des Werdens und Entstehens, einschließlich der abstoßenden und unvollendeten Aspekte des Lebens. Wahrnehmung wird hier als Widerstreit zwischen Anziehung und Abstoßung, zwischen Erkenntnisinteresse und Unkenntlichkeit erlebbar. Bei Bacon wird der Umraum sichtbar, der ungestaltete Körper hervorbringt, während Twombly den Bildraum als flüchtige Oberfläche beschreibt, die Sinnzusammenhänge andeutet. Beide Künstler bewegen den Raum zwischen Betrachter und Bild und fordern die gewohnte Ästhetik heraus. Die Auseinandersetzung mit Bacon und Twombly stellt eine außergewöhnliche Herausforderung dar, die uns zwingt, das Konzept des Schönen zu überdenken. Es geht nicht nur darum, das Gewordene als schön zu bezeichnen, sondern auch das, was in den Vorgängen der Realerfahrung an den Grenzen des Sinnlichen sichtbar wird. - Michael Bockemühl