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Dingen, Tagen und Beraten

Politische Partizipation im obersächsisch-meißnischen Raum bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts

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Bereits Ende des 12. Jahrhunderts fanden im obersachsisch-meissnischen Raum 'placita provincialia' statt. Solche Landdinge sind fruhe Zeugen dafur, dass einflussreiche Akteure des politisch-gesellschaftlichen Gefuges gemeinsam berieten. So entstanden Zentralorte fur den sozialen und kommunikativen Austausch, dessen Teilnehmerkreis als variabel charakterisiert werden kann. Die Verzahnung zwischen den Fursten und Bewohnern ihrer Herrschaftsbereiche nahm Ende des 14. Jahrhunderts auch durch die Erhebung ausserordentlicher Steuern (sog. Beden) zu. Im Gegenzug zu diesen Einnahmen machten die Herrscher den Vertretern der sich formierenden Stande Zugestandnisse, was den kommunikativen Austausch unter ihnen und mit den Landesherren beforderte. Die vorliegende Arbeit untersucht politische Partizipation in den wettinischen Landen des Spatmittelalters. Neben verschiedenen Versammlungsarten wie Landdingen und Bedeverhandlungen werden weitere Formen von Mitbestimmung gesellschaftlicher Gruppen betrachtet.

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Dingen, Tagen und Beraten, Roberto Rink

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2021
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Titul
Dingen, Tagen und Beraten
Podtitul
Politische Partizipation im obersächsisch-meißnischen Raum bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2021
Väzba
pevná
Počet strán
172
ISBN10
3799584692
ISBN13
9783799584692
Série
Anotácia
Bereits Ende des 12. Jahrhunderts fanden im obersachsisch-meissnischen Raum 'placita provincialia' statt. Solche Landdinge sind fruhe Zeugen dafur, dass einflussreiche Akteure des politisch-gesellschaftlichen Gefuges gemeinsam berieten. So entstanden Zentralorte fur den sozialen und kommunikativen Austausch, dessen Teilnehmerkreis als variabel charakterisiert werden kann. Die Verzahnung zwischen den Fursten und Bewohnern ihrer Herrschaftsbereiche nahm Ende des 14. Jahrhunderts auch durch die Erhebung ausserordentlicher Steuern (sog. Beden) zu. Im Gegenzug zu diesen Einnahmen machten die Herrscher den Vertretern der sich formierenden Stande Zugestandnisse, was den kommunikativen Austausch unter ihnen und mit den Landesherren beforderte. Die vorliegende Arbeit untersucht politische Partizipation in den wettinischen Landen des Spatmittelalters. Neben verschiedenen Versammlungsarten wie Landdingen und Bedeverhandlungen werden weitere Formen von Mitbestimmung gesellschaftlicher Gruppen betrachtet.