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\"Selbst-Werdung\" lernen in Gruppe und Institution

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Wie lassen sich Internate heute deuten und neu denken? Andri Tuor legt in seiner Studie einen ebenso elementaren wie innovativen theoretischen Ansatz vor: Er deutet die Erziehungsarbeit im kirchlich-konfessionellen Internat auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn als kommunikativ-theologischen Prozess. Neben einer historischen Einordnung der Charakteristika von Internatstypen und der Beschaftigung mit gesellschaftlichen und okonomischen Bedingungen solcher Erziehungsgemeinschaften und den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter bietet er ein Aufmerksamkeitsmodell an, um Internate (neu) denken zu konnen. Damit leistet er einen Beitrag einerseits zur Entwicklung einer subjektorientierten Internatspadagogik, die sich von der Kollektiverziehung verabschiedet hat, und andererseits zur Humanisierung von sogenannten totalen Institutionen (Goffman). Zudem zeigt er auf, wie der anspruchsvolle Spagat zwischen dem Elfenbeinturm der Theorie und dem hemdsarmeligen Alltagspragmatismus in traditionellen Bildungsgemeinschaften und -institutionen gelingen kann.

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\"Selbst-Werdung\" lernen in Gruppe und Institution, Andri Tuor

Jazyk
Rok vydania
2021
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(mäkká)
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Titul
\"Selbst-Werdung\" lernen in Gruppe und Institution
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2021
Väzba
mäkká
Počet strán
234
ISBN10
3786732620
ISBN13
9783786732624
Série
Anotácia
Wie lassen sich Internate heute deuten und neu denken? Andri Tuor legt in seiner Studie einen ebenso elementaren wie innovativen theoretischen Ansatz vor: Er deutet die Erziehungsarbeit im kirchlich-konfessionellen Internat auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn als kommunikativ-theologischen Prozess. Neben einer historischen Einordnung der Charakteristika von Internatstypen und der Beschaftigung mit gesellschaftlichen und okonomischen Bedingungen solcher Erziehungsgemeinschaften und den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter bietet er ein Aufmerksamkeitsmodell an, um Internate (neu) denken zu konnen. Damit leistet er einen Beitrag einerseits zur Entwicklung einer subjektorientierten Internatspadagogik, die sich von der Kollektiverziehung verabschiedet hat, und andererseits zur Humanisierung von sogenannten totalen Institutionen (Goffman). Zudem zeigt er auf, wie der anspruchsvolle Spagat zwischen dem Elfenbeinturm der Theorie und dem hemdsarmeligen Alltagspragmatismus in traditionellen Bildungsgemeinschaften und -institutionen gelingen kann.