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Heterotopien in den Hotelromanen Vicki Baums

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Vicki Baums „Menschen im Hotel“ (1929) zählt zu den erfolgreichsten Romanen der Weimarer Republik. Spätestens die Hollywood-Verfilmung „Grand Hotel“ (1932) hat die Schriftstellerin (1888–1960) weltberühmt gemacht. Als Vertreterin der Neuen Sachlichkeit hat sie das Bild der „neuen Frau“ der Zwischenkriegszeit maßgeblich geprägt. In ihren Romanen „Hotel Shanghai“ (1939) und „Hotel Berlin“ (1943) thematisiert sie zudem die erzwungene Emigration aus Deutschland, politische Verfolgung und Exil. Vicky Baums Hotelromane werden dennoch oft zu Unrecht als Unterhaltungsliteratur abgetan. Dass viel mehr in ihnen steckt, zeigt Maélys Vaillant. Auf der Grundlage von Michel Foucaults Theorie betrachtet sie Vicky Baums Hotels als Heterotopien. So wird deutlich, wie der soziale Raum die Handlungen und Gedanken der Figuren prägt. Auch die Veränderung des sozialen Raums und damit der Bühne ihrer Gesellschaftsporträts durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten wird so offenkundig.

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Heterotopien in den Hotelromanen Vicki Baums, Maélys Vaillant

Jazyk
Rok vydania
2021
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(mäkká)
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Titul
Heterotopien in den Hotelromanen Vicki Baums
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Frank & Timme
Rok vydania
2021
Väzba
mäkká
Počet strán
156
ISBN10
3732907244
ISBN13
9783732907243
Série
Anotácia
Vicki Baums „Menschen im Hotel“ (1929) zählt zu den erfolgreichsten Romanen der Weimarer Republik. Spätestens die Hollywood-Verfilmung „Grand Hotel“ (1932) hat die Schriftstellerin (1888–1960) weltberühmt gemacht. Als Vertreterin der Neuen Sachlichkeit hat sie das Bild der „neuen Frau“ der Zwischenkriegszeit maßgeblich geprägt. In ihren Romanen „Hotel Shanghai“ (1939) und „Hotel Berlin“ (1943) thematisiert sie zudem die erzwungene Emigration aus Deutschland, politische Verfolgung und Exil. Vicky Baums Hotelromane werden dennoch oft zu Unrecht als Unterhaltungsliteratur abgetan. Dass viel mehr in ihnen steckt, zeigt Maélys Vaillant. Auf der Grundlage von Michel Foucaults Theorie betrachtet sie Vicky Baums Hotels als Heterotopien. So wird deutlich, wie der soziale Raum die Handlungen und Gedanken der Figuren prägt. Auch die Veränderung des sozialen Raums und damit der Bühne ihrer Gesellschaftsporträts durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten wird so offenkundig.