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Zur Psychopathologie des Alltagslebens

Über Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum

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»Für mich wurde zum Anlaß einer eingehenderen Beschäftigung mit dem Phänomen des zeitweiligen Namenvergessens die Beobachtung gewisser Einzelheiten, die sich zwar nicht in allen Fällen, aber in einzelnen deutlich genug erkennen lassen. In solchen Fällen wird nämlich nicht nur vergessen, sondern auch falsch erinnert. Dem sich um den entfallenen Namen Bemühenden kommen andere – Ersatznamen – zum Bewußtsein, die zwar sofort als unrichtig erkannt werden, sich aber doch mit großer Zähigkeit immer wieder aufdrängen. Der Vorgang, der zur Reproduktion des gesuchten Namens führen soll, hat sich gleichsam verschoben und so zu einem unrichtigen Ersatz geführt. Meine Voraussetzung ist nun, daß diese Verschiebung nicht psychischer Willkür überlassen ist, sondern gesetzmäßige und berechenbare Bahnen einhält. Mit anderen Worten, ich vermute, daß der oder die Ersatznamen in einem aufspürbaren Zusammenhang mit dem gesuchten Namen stehen, und hoffe, wenn es mir gelingt, diesen Zusammenhang nachzuweisen, dann auch Licht über den Hergang des Namenvergessens zu verbreiten.« [Sigmund Freud]

Platobné metódy

3,9
Veľmi dobrá
6651 Hodnotenie

Toto stále patrí medzi klasiky západnej psychológie. A nech si o Freudovi hovorí kto chce, čo chce, ten chlap vedel premýšľať. Veci a javy, ktoré nám dnes prídu ako bare minimum, veď to predsa vie aj dieťa, musel on objaviť, zmeniť spôsob uvažovania o ľudskej psychike a prakticky nanovo prekuknúť našu existenciu.

Podtitul
Über Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Boer, K
Rok vydania
2018
Počet strán
330
ISBN10
3947618107
ISBN13
9783947618101
Série
Prvé vydanie
1904
Pôvodný názov
Zur Psychopathologie des Alltagslebens
Hodnotenie
3,9 z 5
Anotácia
»Für mich wurde zum Anlaß einer eingehenderen Beschäftigung mit dem Phänomen des zeitweiligen Namenvergessens die Beobachtung gewisser Einzelheiten, die sich zwar nicht in allen Fällen, aber in einzelnen deutlich genug erkennen lassen. In solchen Fällen wird nämlich nicht nur vergessen, sondern auch falsch erinnert. Dem sich um den entfallenen Namen Bemühenden kommen andere – Ersatznamen – zum Bewußtsein, die zwar sofort als unrichtig erkannt werden, sich aber doch mit großer Zähigkeit immer wieder aufdrängen. Der Vorgang, der zur Reproduktion des gesuchten Namens führen soll, hat sich gleichsam verschoben und so zu einem unrichtigen Ersatz geführt. Meine Voraussetzung ist nun, daß diese Verschiebung nicht psychischer Willkür überlassen ist, sondern gesetzmäßige und berechenbare Bahnen einhält. Mit anderen Worten, ich vermute, daß der oder die Ersatznamen in einem aufspürbaren Zusammenhang mit dem gesuchten Namen stehen, und hoffe, wenn es mir gelingt, diesen Zusammenhang nachzuweisen, dann auch Licht über den Hergang des Namenvergessens zu verbreiten.« [Sigmund Freud]