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The great transformation

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Der letzte Band unserer dreibändigen Ausgabe der Arbeiten von Karl Polanyi umfasst Schriften, in denen er grundlegende gesellschaftstheoretische Fragen behandelt. Der erste Teil enthält Manuskripte aus den zwanziger Jahren, in denen Polanyi sein Verhältnis zu Marx, zur Soziologie (Max Weber) und zum Liberalismus (Österreichische Schule der Nationalökonomie) untersucht. Die Kritik an der Entfremdung der Menschen in der „wissenschaftlichen Weltanschauung“ und der kapitalistischen Realität bildet den Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Er wendet sich entschieden gegen ökonomischen Determinismus, da dieser mit der Idee der menschlichen Freiheit unvereinbar ist. Im zweiten Teil wird deutlich, warum und in welcher Form Polanyi für eine sozialistische Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft eintritt. Er entwickelt Konzepte, wie das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten gestaltet und der Markt einer demokratischen Gesellschaft untergeordnet werden könnte. Es folgen Aufsätze aus den dreißiger Jahren, in denen er sich mit den Grundlagen des Faschismus, dem Verhältnis von Marxismus und Faschismus sowie der Beziehung von Marxismus und Christentum auseinandersetzt. Diese Schriften zeigen die Spuren der Niederlage des Sozialismus in Polanyis Denken und die konzeptionellen Grundlagen seines bekanntesten Werks. Der Band schließt mit Aufsätzen über Rousseau und die Bedeutung der parlamentarischen Demokratie, viele Texte werden hier er

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The great transformation, Karl Polanyi

Jazyk
Rok vydania
1990
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4,2
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Titul
The great transformation
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
1990
Väzba
mäkká
Počet strán
393
ISBN10
3518278606
ISBN13
9783518278604
Série
Prvé vydanie
1944
Pôvodný názov
The great transformation
Hodnotenie
4,2 z 5
Anotácia
Der letzte Band unserer dreibändigen Ausgabe der Arbeiten von Karl Polanyi umfasst Schriften, in denen er grundlegende gesellschaftstheoretische Fragen behandelt. Der erste Teil enthält Manuskripte aus den zwanziger Jahren, in denen Polanyi sein Verhältnis zu Marx, zur Soziologie (Max Weber) und zum Liberalismus (Österreichische Schule der Nationalökonomie) untersucht. Die Kritik an der Entfremdung der Menschen in der „wissenschaftlichen Weltanschauung“ und der kapitalistischen Realität bildet den Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Er wendet sich entschieden gegen ökonomischen Determinismus, da dieser mit der Idee der menschlichen Freiheit unvereinbar ist. Im zweiten Teil wird deutlich, warum und in welcher Form Polanyi für eine sozialistische Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft eintritt. Er entwickelt Konzepte, wie das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten gestaltet und der Markt einer demokratischen Gesellschaft untergeordnet werden könnte. Es folgen Aufsätze aus den dreißiger Jahren, in denen er sich mit den Grundlagen des Faschismus, dem Verhältnis von Marxismus und Faschismus sowie der Beziehung von Marxismus und Christentum auseinandersetzt. Diese Schriften zeigen die Spuren der Niederlage des Sozialismus in Polanyis Denken und die konzeptionellen Grundlagen seines bekanntesten Werks. Der Band schließt mit Aufsätzen über Rousseau und die Bedeutung der parlamentarischen Demokratie, viele Texte werden hier er