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Wie der Soldat das Grammofon repariert

Roman

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Als der Bürgerkrieg in den 90er Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen. Rastlos neugierig erobert er Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von seiner großen Familie und den kuriosen Begebenheiten in Višegrad. Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und beschwört „die Zeit, als alles gut war“ herauf. In Višegrad aufgewachsen, ist sein größtes Talent das Geschichtenerzählen: Er ignoriert die Themen der Schulaufsätze, denn die Erntefeste bei seinen Urgroßeltern, die Amokläufe betrogener Ehemänner und die Geständnisse des Flusses Drina sind viel zu packend. Als der Krieg mit grausamer Wucht über Višegrad hereinbricht, zerbricht die Welt, die Aleksandar kannte, und die Familie muss fliehen. In der Fremde erweist sich Aleksandars Fabulierlust als lebenswichtig, um sich in Deutschland zurechtzufinden und sich eine neue Heimat zu erzählen. Seinen Opa kann er nicht zurückholen, aber seine Phantasie hilft ihm, das Verlorene zurückzuholen. Als der erwachsene Aleksandar in seine Kindheitsstadt zurückkehrt, bleibt abzuwarten, ob seine Fabulierkunst auch der Nachkriegsrealität Bosniens standhält.

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Wie der Soldat das Grammofon repariert, Saša Stanišič

Jazyk
Rok vydania
2006
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(pevná),
Stav knihy
Dobrá
Cena
5,19 €

Platobné metódy

4,1
Veľmi dobrá
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Podtitul
Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Luchterhand
Rok vydania
2006
Väzba
pevná
Počet strán
315
ISBN10
3630872425
ISBN13
9783630872421
Série
Prvé vydanie
2006
Pôvodný názov
Wie der Soldat das Grammophon repariert
Hodnotenie
4,05 z 5
Anotácia
Als der Bürgerkrieg in den 90er Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen. Rastlos neugierig erobert er Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von seiner großen Familie und den kuriosen Begebenheiten in Višegrad. Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und beschwört „die Zeit, als alles gut war“ herauf. In Višegrad aufgewachsen, ist sein größtes Talent das Geschichtenerzählen: Er ignoriert die Themen der Schulaufsätze, denn die Erntefeste bei seinen Urgroßeltern, die Amokläufe betrogener Ehemänner und die Geständnisse des Flusses Drina sind viel zu packend. Als der Krieg mit grausamer Wucht über Višegrad hereinbricht, zerbricht die Welt, die Aleksandar kannte, und die Familie muss fliehen. In der Fremde erweist sich Aleksandars Fabulierlust als lebenswichtig, um sich in Deutschland zurechtzufinden und sich eine neue Heimat zu erzählen. Seinen Opa kann er nicht zurückholen, aber seine Phantasie hilft ihm, das Verlorene zurückzuholen. Als der erwachsene Aleksandar in seine Kindheitsstadt zurückkehrt, bleibt abzuwarten, ob seine Fabulierkunst auch der Nachkriegsrealität Bosniens standhält.