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Von der Selbsterfahrung über die Selbsterkenntnis zur Einsicht

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Frauen haben sich zu allen Zeiten ein Bild von sich und der Welt gemacht. Dass sie daraus einen eigenen Ansatz zur Bildungsarbeit machen, ist neu. Sylvia Kolk entwickelt einen solchen Ansatz vor dem Hintergrund eines Rückbezugs auf das Selbsterfahrungskonzept der Neuen Frauenbewegung und reflektiert dabei unterschiedliche Konzepte zur feministischen Bildungsarbeit. Darüber hinaus geht sie der Frage nach, inwieweit die These der Geschlechterdifferenz eine theoretische Grundlage zur feministischen Bildungsarbeit bilden kann. Feministische Bildungsarbeit ist für die Autorin das Konzept einer frauenbewussten Aneignung von Erfahrung, Wissen und Weisheit im Kontext eines Selbsterfahrungs- und Selbsterkenntnisprozesses, mit dem Ziel einer Überwindung dualistischer Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Interpretationsweisen. Einen zentralen Stellenwert nimmt die Kategorie „Bewusstsein“ ein. Bildungsarbeit wird verstanden als bewusstseinsintensivierender und verändernder Prozess. Erkenntnistheoretischer Ausgangspunkt ist – vor dem Hintergrund des feministischen Diskurses der 90er Jahre – eine Dualismusanalyse und kritik. Der Ansatz bringt in der Folge das zusammen, was im patriarchalischen Erkenntnisprozess getrennt wurde: Erfahrung – Erkenntnis, Gefühl – Intellekt, Vernunft – Intuition, Theorie – Praxis.

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Von der Selbsterfahrung über die Selbsterkenntnis zur Einsicht, Sylvia Kolk

Jazyk
Rok vydania
1994
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(mäkká)
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Titul
Von der Selbsterfahrung über die Selbsterkenntnis zur Einsicht
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1994
Väzba
mäkká
Počet strán
274
ISBN10
3893701923
ISBN13
9783893701926
Série
Anotácia
Frauen haben sich zu allen Zeiten ein Bild von sich und der Welt gemacht. Dass sie daraus einen eigenen Ansatz zur Bildungsarbeit machen, ist neu. Sylvia Kolk entwickelt einen solchen Ansatz vor dem Hintergrund eines Rückbezugs auf das Selbsterfahrungskonzept der Neuen Frauenbewegung und reflektiert dabei unterschiedliche Konzepte zur feministischen Bildungsarbeit. Darüber hinaus geht sie der Frage nach, inwieweit die These der Geschlechterdifferenz eine theoretische Grundlage zur feministischen Bildungsarbeit bilden kann. Feministische Bildungsarbeit ist für die Autorin das Konzept einer frauenbewussten Aneignung von Erfahrung, Wissen und Weisheit im Kontext eines Selbsterfahrungs- und Selbsterkenntnisprozesses, mit dem Ziel einer Überwindung dualistischer Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Interpretationsweisen. Einen zentralen Stellenwert nimmt die Kategorie „Bewusstsein“ ein. Bildungsarbeit wird verstanden als bewusstseinsintensivierender und verändernder Prozess. Erkenntnistheoretischer Ausgangspunkt ist – vor dem Hintergrund des feministischen Diskurses der 90er Jahre – eine Dualismusanalyse und kritik. Der Ansatz bringt in der Folge das zusammen, was im patriarchalischen Erkenntnisprozess getrennt wurde: Erfahrung – Erkenntnis, Gefühl – Intellekt, Vernunft – Intuition, Theorie – Praxis.