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Demokratie: eine deutsche Affäre: vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

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FREIHEIT, GLEICHHEIT, GERECHTIGKEIT. EINE ETWAS ANDERE GESCHICHTE DER DEMOKRATIE Die Idee, dass alle Menschen gleich sein sollten, wurde lange als absurd betrachtet. Hedwig Richter beleuchtet, wie diese revolutionäre Vorstellung entstand, in Deutschland Wurzeln schlug und dort sowohl radikal abgelehnt als auch zur Norm wurde. In Zeiten, in denen die Demokratie bedroht scheint, bietet dieses optimistische Buch einen erfrischenden Blick darauf, dass Demokratie auch aus Krisen erwachsen kann, da sie ein offenes, utopisches Projekt ist. Politikverdrossenheit und sinkende Wahlbeteiligungen wecken Besorgnis über den Zustand der Demokratie. Historisch gesehen war es jedoch stets eine Herausforderung, Menschen zur Wahl zu bewegen, oft durch Alkohol, Geld oder staatlichen Zwang. Ein besserer Indikator für den Fortschritt der Demokratisierung ist der Umgang mit dem menschlichen Körper: die Abschaffung von Leibeigenschaft, der Rückgang von Prügelstrafen, steigender Wohlstand, die Humanisierung der Arbeit und die Gleichbehandlung der Geschlechter. Richter beschreibt die Geschichte der Demokratie als eine Chronologie von Fehlern, Zufällen und Lernprozessen, wobei der Holocaust als zentraler Zivilisationsbruch hervorsticht. Ihr anschauliches und thesenstarkes Werk konzentriert sich auf Deutschland, um die internationalen Verflechtungen auf dem Weg zu Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit aufzuzeigen. Eine innovative, frische, thesen

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Demokratie: eine deutsche Affäre: vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Hedwig Richter

Jazyk
Rok vydania
2020
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(pevná),
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Cena
6,99 €

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5,0
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Titul
Demokratie: eine deutsche Affäre: vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Beck
Rok vydania
2020
Väzba
pevná
Počet strán
400
ISBN10
3406754791
ISBN13
9783406754791
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
FREIHEIT, GLEICHHEIT, GERECHTIGKEIT. EINE ETWAS ANDERE GESCHICHTE DER DEMOKRATIE Die Idee, dass alle Menschen gleich sein sollten, wurde lange als absurd betrachtet. Hedwig Richter beleuchtet, wie diese revolutionäre Vorstellung entstand, in Deutschland Wurzeln schlug und dort sowohl radikal abgelehnt als auch zur Norm wurde. In Zeiten, in denen die Demokratie bedroht scheint, bietet dieses optimistische Buch einen erfrischenden Blick darauf, dass Demokratie auch aus Krisen erwachsen kann, da sie ein offenes, utopisches Projekt ist. Politikverdrossenheit und sinkende Wahlbeteiligungen wecken Besorgnis über den Zustand der Demokratie. Historisch gesehen war es jedoch stets eine Herausforderung, Menschen zur Wahl zu bewegen, oft durch Alkohol, Geld oder staatlichen Zwang. Ein besserer Indikator für den Fortschritt der Demokratisierung ist der Umgang mit dem menschlichen Körper: die Abschaffung von Leibeigenschaft, der Rückgang von Prügelstrafen, steigender Wohlstand, die Humanisierung der Arbeit und die Gleichbehandlung der Geschlechter. Richter beschreibt die Geschichte der Demokratie als eine Chronologie von Fehlern, Zufällen und Lernprozessen, wobei der Holocaust als zentraler Zivilisationsbruch hervorsticht. Ihr anschauliches und thesenstarkes Werk konzentriert sich auf Deutschland, um die internationalen Verflechtungen auf dem Weg zu Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit aufzuzeigen. Eine innovative, frische, thesen