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Otto Dix

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Das Katalogbuch begleitet die erste umfassende Ausstellung zu Otto Dix (1891–1969) in Österreich seit über 20 Jahren. Während Dix’ Kriegsbilder weithin bekannt sind, widmet sich der Band der Vielfalt seines Œuvres und verfolgt dessen stilistische und ikonografische Entwicklung. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Dix als einer der ersten Kunstprofessoren entlassen. 1937 wurden seine Werke als 'gemalte Wehrsabotage' diffamiert, was ihn zur 'inneren Emigration' führte. Seine Kriegslandschaften verkörpern den Untergang der einst paradiesisch wirkenden Landschaften und Heiligendarstellungen. Selbst während des Zweiten Weltkriegs integrierte Dix als 'entarteter Künstler' Elemente von Bedrohung und Gewalt in seine Werke. Die Ausstellungsthesen argumentieren, dass Dix’ Ikonografie stark von seinen traumatischen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg geprägt wurde und zum zentralen Thema seiner Bilder avancierte. Mit seinen politisch motivierten und gesellschaftskritischen Gemälden und Grafiken charakterisiert Dix die Zwanziger und Dreißiger Jahre sowie die Nachkriegszeit in all ihren Facetten. Er wird als exzellenter Maler und Zeichner präsentiert, der von Expressionismus über veristische, kubistische und futuristische Einflüsse bis hin zur Neuen Sachlichkeit eine altmeisterliche Technik anwandte, um schließlich zu einer expressiven Formensprache zurückzufinden.

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Otto Dix, Dieter Buchhart

Jazyk
Rok vydania
2009
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(mäkká)
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5,0
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Titul
Otto Dix
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Hirmer
Rok vydania
2009
Väzba
mäkká
Počet strán
127
ISBN10
3777420212
ISBN13
9783777420219
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
Das Katalogbuch begleitet die erste umfassende Ausstellung zu Otto Dix (1891–1969) in Österreich seit über 20 Jahren. Während Dix’ Kriegsbilder weithin bekannt sind, widmet sich der Band der Vielfalt seines Œuvres und verfolgt dessen stilistische und ikonografische Entwicklung. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Dix als einer der ersten Kunstprofessoren entlassen. 1937 wurden seine Werke als 'gemalte Wehrsabotage' diffamiert, was ihn zur 'inneren Emigration' führte. Seine Kriegslandschaften verkörpern den Untergang der einst paradiesisch wirkenden Landschaften und Heiligendarstellungen. Selbst während des Zweiten Weltkriegs integrierte Dix als 'entarteter Künstler' Elemente von Bedrohung und Gewalt in seine Werke. Die Ausstellungsthesen argumentieren, dass Dix’ Ikonografie stark von seinen traumatischen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg geprägt wurde und zum zentralen Thema seiner Bilder avancierte. Mit seinen politisch motivierten und gesellschaftskritischen Gemälden und Grafiken charakterisiert Dix die Zwanziger und Dreißiger Jahre sowie die Nachkriegszeit in all ihren Facetten. Er wird als exzellenter Maler und Zeichner präsentiert, der von Expressionismus über veristische, kubistische und futuristische Einflüsse bis hin zur Neuen Sachlichkeit eine altmeisterliche Technik anwandte, um schließlich zu einer expressiven Formensprache zurückzufinden.