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Der weibliche Eunuch

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»Die Frau ist zum weiblichen Eunuchen degradiert«, das war Greers zornige These. Was ist typisch weiblich, war die zentrale Frage. Körperbau, Intelligenz, Psyche, Sexualität? Welche Merkmale bestehen von Natur aus, welche Merkmale sind das Ergebnis gesellschaftlicher Konditionierung? Diese Fragen sind seitdem heiß debattiert und - nicht zuletzt innerhalb der Frauenbewegung selbst - sehr unterschiedlich beantwortet worden. Lange Zeit galten abgesehen von den primären Geschlechtsmerkmalen alle sogenannten »weiblichen« Eigenschaften als Ergebnis von Prägung, von gesellschaftlichem Einfluß. Dann sollten die Frauen zurückfinden zu ihrer Natur. Mutterschaft wurde erst abgelehnt, dann hochgepriesen, für einige schien nur noch die Liebe zu anderen Frauen für akzeptabel, andere versuchten mit unterschiedlichem Erfolg, die Männerwelt in den Griff zu kriegen. Latzhosen und Schlabberlook, die Absage an vorgegebene Schönheitsideale, wurden eines Tages lächerlich, Kostüm und Hautenges waren angesagt. Vieles, worum Greer kämpfte, hat sich erledigt, ebensoviel ist nach wie vor offen. Nachzulesen in diesem Klassiker der modernen Frauenbewegung!

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Der weibliche Eunuch, Germaine Greerová

Jazyk
Rok vydania
2000
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(mäkká)
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Platobné metódy

3,7
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Jazyk
nemecky
Rok vydania
2000
Väzba
mäkká
Počet strán
359
ISBN10
3423361964
ISBN13
9783423361965
Série
Prvé vydanie
1970
Pôvodný názov
The Female Eunuch
Hodnotenie
3,7 z 5
Anotácia
»Die Frau ist zum weiblichen Eunuchen degradiert«, das war Greers zornige These. Was ist typisch weiblich, war die zentrale Frage. Körperbau, Intelligenz, Psyche, Sexualität? Welche Merkmale bestehen von Natur aus, welche Merkmale sind das Ergebnis gesellschaftlicher Konditionierung? Diese Fragen sind seitdem heiß debattiert und - nicht zuletzt innerhalb der Frauenbewegung selbst - sehr unterschiedlich beantwortet worden. Lange Zeit galten abgesehen von den primären Geschlechtsmerkmalen alle sogenannten »weiblichen« Eigenschaften als Ergebnis von Prägung, von gesellschaftlichem Einfluß. Dann sollten die Frauen zurückfinden zu ihrer Natur. Mutterschaft wurde erst abgelehnt, dann hochgepriesen, für einige schien nur noch die Liebe zu anderen Frauen für akzeptabel, andere versuchten mit unterschiedlichem Erfolg, die Männerwelt in den Griff zu kriegen. Latzhosen und Schlabberlook, die Absage an vorgegebene Schönheitsideale, wurden eines Tages lächerlich, Kostüm und Hautenges waren angesagt. Vieles, worum Greer kämpfte, hat sich erledigt, ebensoviel ist nach wie vor offen. Nachzulesen in diesem Klassiker der modernen Frauenbewegung!