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Einstein, Gödel & Co.

Genialität und Exzentrik — Die Princeton-Geschichte

Viac o knihe

Im Herbst 1983 besuchte ich zum ersten Mal das Institute for Advanced Study in Princeton, um einen Zeitschriftenartikel zu recherchieren. Bis dahin kannte ich nur den guten Ruf des Instituts und wusste, dass Einstein und Gödel dort einen Großteil ihrer wissenschaftlichen Laufbahn verbracht hatten. Wie vielen anderen wissenschaftlich interessierten Laien hatten mir Bilder von Einsteins altem Arbeitszimmer, die nach seinem Tod 1955 aufgenommen wurden, großen Eindruck hinterlassen. Diese berühmten Fotos zeigen eine mit Gleichungen vollgeschriebene Wandtafel, einen leeren, zur Seite gedrehten Stuhl und Regale voller zufällig angeordneter Bücher. Besonders beeindruckte mich das Durcheinander auf dem Schreibtisch: Sonderdrucke, Zeitschriften, Manuskripte, ein Tintenfaß, eine Pfeife und ein Tabakstopf – alles ein Hauch unvollendeter, weltumfassender Tätigkeit. Ich fragte mich, welche unentdeckten Geheimnisse sich in dieser Unordnung verbergen mochten. Auch das Bild eines anderen Wissenschaftlers, der in der Mathematikbibliothek des Instituts fotografiert wurde, blieb mir in Erinnerung. Seine hagere Gestalt mit einem dunklen Streifen über dem grauen Haar erinnerte an einen Mohawk-Indianer.

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Einstein, Gödel & Co., Edward Regis

Jazyk
Rok vydania
1989
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Titul
Einstein, Gödel & Co.
Podtitul
Genialität und Exzentrik — Die Princeton-Geschichte
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Birkhäuser
Rok vydania
1989
Väzba
mäkká
Počet strán
320
ISBN10
3764322357
ISBN13
9783764322359
Série
Anotácia
Im Herbst 1983 besuchte ich zum ersten Mal das Institute for Advanced Study in Princeton, um einen Zeitschriftenartikel zu recherchieren. Bis dahin kannte ich nur den guten Ruf des Instituts und wusste, dass Einstein und Gödel dort einen Großteil ihrer wissenschaftlichen Laufbahn verbracht hatten. Wie vielen anderen wissenschaftlich interessierten Laien hatten mir Bilder von Einsteins altem Arbeitszimmer, die nach seinem Tod 1955 aufgenommen wurden, großen Eindruck hinterlassen. Diese berühmten Fotos zeigen eine mit Gleichungen vollgeschriebene Wandtafel, einen leeren, zur Seite gedrehten Stuhl und Regale voller zufällig angeordneter Bücher. Besonders beeindruckte mich das Durcheinander auf dem Schreibtisch: Sonderdrucke, Zeitschriften, Manuskripte, ein Tintenfaß, eine Pfeife und ein Tabakstopf – alles ein Hauch unvollendeter, weltumfassender Tätigkeit. Ich fragte mich, welche unentdeckten Geheimnisse sich in dieser Unordnung verbergen mochten. Auch das Bild eines anderen Wissenschaftlers, der in der Mathematikbibliothek des Instituts fotografiert wurde, blieb mir in Erinnerung. Seine hagere Gestalt mit einem dunklen Streifen über dem grauen Haar erinnerte an einen Mohawk-Indianer.