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Literaturwissenschaft: Femmes de lettres – Europäische Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts

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Seit dem 15. Jahrhundert zählt die querelle des femmes in ganz Europa zu den zentralen Streitdiskursen. Streiten zunächst ausschließlich Männer, so postulieren ab dem 16. Jahrhundert zunehmend die Frauen selbst die Gleichwertigkeit der Geschlechter in ihrem Streben nach Bildung und aktiver Teilhabe an Kunst und Literatur. Dieser emanzipatorische Entwicklungsprozess wirkt als transkulturelles longue durée-Phänomen weit über die Renaissance hinaus. Im Zentrum dieses Buches stehen deshalb westeuropäische Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, die nach ihrem Tod zu Unrecht in Vergessenheit gerieten. Mittels eines in gewisser Weise 'postfeministisch aufgeklärten' Verständnisses der Gynopoetik identifizieren die Beiträge ästhetische und poetologische Eigenheiten der Texte und analysieren im weitesten Sinne 'proto-feministische' Diskurse zwischen der Einschreibung in männlich dominierte Literaturtraditionen und deren innovativ-subversiver Brechung. So gelingt es, transkulturelle Gemeinsamkeiten der literarischen Emanzipationsdiskurse aufzudecken.

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Literaturwissenschaft: Femmes de lettres – Europäische Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, Marina Ortrud M. Hertrampf

Jazyk
Rok vydania
2020
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(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
6,99 €

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Titul
Literaturwissenschaft: Femmes de lettres – Europäische Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Frank & Timme
Rok vydania
2020
Väzba
mäkká
Počet strán
438
ISBN10
3732906523
ISBN13
9783732906529
Série
Anotácia
Seit dem 15. Jahrhundert zählt die querelle des femmes in ganz Europa zu den zentralen Streitdiskursen. Streiten zunächst ausschließlich Männer, so postulieren ab dem 16. Jahrhundert zunehmend die Frauen selbst die Gleichwertigkeit der Geschlechter in ihrem Streben nach Bildung und aktiver Teilhabe an Kunst und Literatur. Dieser emanzipatorische Entwicklungsprozess wirkt als transkulturelles longue durée-Phänomen weit über die Renaissance hinaus. Im Zentrum dieses Buches stehen deshalb westeuropäische Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts, die nach ihrem Tod zu Unrecht in Vergessenheit gerieten. Mittels eines in gewisser Weise 'postfeministisch aufgeklärten' Verständnisses der Gynopoetik identifizieren die Beiträge ästhetische und poetologische Eigenheiten der Texte und analysieren im weitesten Sinne 'proto-feministische' Diskurse zwischen der Einschreibung in männlich dominierte Literaturtraditionen und deren innovativ-subversiver Brechung. So gelingt es, transkulturelle Gemeinsamkeiten der literarischen Emanzipationsdiskurse aufzudecken.