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Synodos: Schriftenreihe des Martinus: Nordisch-katholische Kirche und Union von Scranton

Grundlegende Rechts- und Bekenntnistexte. Historischer Abriss

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Die altkatholischen Kirchen entstanden nach 1870 als Reaktion auf die Papstdogmen des Ersten Vatikanischen Konzils. Sie erhielten ihre apostolische Sukzession vom römisch-katholischen Erzbistum Utrecht und gründeten 1889 die Utrechter Union auf Basis der Utrechter Erklärung. Bereits zu Beginn gab es Spannungen innerhalb der Union aufgrund unterschiedlicher theologischer Profile und ökumene Prioritäten. Im späten 20. Jahrhundert kam es zu einem Zerfall. Während in Nordamerika und Osteuropa eine andere Entwicklung stattfand, öffneten sich die altkatholischen Kirchen Westeuropas zunehmend liberalen Strömungen des Anglikanismus und Protestantismus, während sie sich vom orthodox-altkatholischen Lehrkonsens distanzierten. Besonders im deutschsprachigen Raum wurde die Forderung laut, Frauen ohne klares Mandat zum Priesteramt zu ordinieren. 1996 wurde dies zunächst in Deutschland umgesetzt, was zur Aussetzung der sakramentalen Gemeinschaft zwischen nordamerikanischen und deutschen Altkatholiken führte. 2003 kam es zum endgültigen Bruch in der Utrechter Union, als die Polnisch-katholische Nationalkirche Nordamerikas und ihre skandinavische Tochterkirche, die Nordisch-katholische Kirche, austraten und eine neue altkatholische Kirchenunion gründeten, die an der traditionellen altkatholischen Lehre festhielt.

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Synodos: Schriftenreihe des Martinus: Nordisch-katholische Kirche und Union von Scranton, F. Irenäus Herzberg

Jazyk
Rok vydania
2020
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(mäkká),
Stav knihy
Veľmi dobrá
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3,69 €

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Titul
Synodos: Schriftenreihe des Martinus: Nordisch-katholische Kirche und Union von Scranton
Podtitul
Grundlegende Rechts- und Bekenntnistexte. Historischer Abriss
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2020
Väzba
mäkká
Počet strán
108
ISBN10
3751921435
ISBN13
9783751921435
Série
Anotácia
Die altkatholischen Kirchen entstanden nach 1870 als Reaktion auf die Papstdogmen des Ersten Vatikanischen Konzils. Sie erhielten ihre apostolische Sukzession vom römisch-katholischen Erzbistum Utrecht und gründeten 1889 die Utrechter Union auf Basis der Utrechter Erklärung. Bereits zu Beginn gab es Spannungen innerhalb der Union aufgrund unterschiedlicher theologischer Profile und ökumene Prioritäten. Im späten 20. Jahrhundert kam es zu einem Zerfall. Während in Nordamerika und Osteuropa eine andere Entwicklung stattfand, öffneten sich die altkatholischen Kirchen Westeuropas zunehmend liberalen Strömungen des Anglikanismus und Protestantismus, während sie sich vom orthodox-altkatholischen Lehrkonsens distanzierten. Besonders im deutschsprachigen Raum wurde die Forderung laut, Frauen ohne klares Mandat zum Priesteramt zu ordinieren. 1996 wurde dies zunächst in Deutschland umgesetzt, was zur Aussetzung der sakramentalen Gemeinschaft zwischen nordamerikanischen und deutschen Altkatholiken führte. 2003 kam es zum endgültigen Bruch in der Utrechter Union, als die Polnisch-katholische Nationalkirche Nordamerikas und ihre skandinavische Tochterkirche, die Nordisch-katholische Kirche, austraten und eine neue altkatholische Kirchenunion gründeten, die an der traditionellen altkatholischen Lehre festhielt.