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Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I

Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis

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Zielgerichtet streift der sadistische Knabenmörder Mario S. Mitte der 1980er Jahre durch Wälder, Parks und Wohngebiete in Neubrandenburg, Strasburg, Berlin und im Kreis Oranienburg. Nichts scheint ihn aufzuhalten, da der NVA-Feldwebel nicht in übliche Täterprofile passt und trotz Verdachtsmomente aufgrund falscher Rücksichtnahmen unbehelligt bleibt. Ein anderer Tatverdächtiger wird gefunden und liefert ein verhängnisvolles Geständnis. Ein wachsamer Familienvater und das beherzte Eingreifen einiger Bürger beenden schließlich das mörderische Treiben. Erst danach wird die Tragweite des Falls erkennbar. Die Umstände erscheinen zunächst wie die Zutaten zu einem bizarren Filmplot. Bei genauer Betrachtung offenbart sich jedoch ein komplexes Geflecht aus Kompetenz- und Ermittlungsebenen, justiziellen Fehlern und Ermittlungsroutinen, sowie einem idealisierten Bild der Berufssoldaten. Auch die psychologischen Hintergründe des falschen Geständnisses und das Phänomen der Selbstbezichtigung werden erörtert, was die Komplexität des Falls weiter erhöht. Warum dennoch Schlimmeres verhindert werden konnte, wird beschrieben. Die Autoren liefern eine detaillierte retrospektive Analyse eines hochkomplexen Kriminalfalls, die im polizeilichen Alltag nicht geleistet werden kann und elementare Erkenntnisse für die Kriminalpraxis liefert.

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Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I, Remo Kroll, Frank-Rainer Schurich

Jazyk
Rok vydania
2018
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(pevná),
Stav knihy
Veľmi dobrá
Cena
16,99 €

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Titul
Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I
Podtitul
Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2018
Väzba
pevná
Počet strán
260
ISBN10
3895749451
ISBN13
9783895749452
Série
Anotácia
Zielgerichtet streift der sadistische Knabenmörder Mario S. Mitte der 1980er Jahre durch Wälder, Parks und Wohngebiete in Neubrandenburg, Strasburg, Berlin und im Kreis Oranienburg. Nichts scheint ihn aufzuhalten, da der NVA-Feldwebel nicht in übliche Täterprofile passt und trotz Verdachtsmomente aufgrund falscher Rücksichtnahmen unbehelligt bleibt. Ein anderer Tatverdächtiger wird gefunden und liefert ein verhängnisvolles Geständnis. Ein wachsamer Familienvater und das beherzte Eingreifen einiger Bürger beenden schließlich das mörderische Treiben. Erst danach wird die Tragweite des Falls erkennbar. Die Umstände erscheinen zunächst wie die Zutaten zu einem bizarren Filmplot. Bei genauer Betrachtung offenbart sich jedoch ein komplexes Geflecht aus Kompetenz- und Ermittlungsebenen, justiziellen Fehlern und Ermittlungsroutinen, sowie einem idealisierten Bild der Berufssoldaten. Auch die psychologischen Hintergründe des falschen Geständnisses und das Phänomen der Selbstbezichtigung werden erörtert, was die Komplexität des Falls weiter erhöht. Warum dennoch Schlimmeres verhindert werden konnte, wird beschrieben. Die Autoren liefern eine detaillierte retrospektive Analyse eines hochkomplexen Kriminalfalls, die im polizeilichen Alltag nicht geleistet werden kann und elementare Erkenntnisse für die Kriminalpraxis liefert.