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Historia Einzelschriften - 88: Das Bild der Kelten bis in augusteische Zeit

Studien zur Instrumentalisierung eines antiken Feindbildes bei griechischen und römischen Autoren

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Die Kelten entwickelten sich von der Frühzeit der römischen Republik an zu regelrechten Angstgegnern der aufstrebenden Weltmacht. In jahrhundertelangen, erbitterten Kämpfen entstand so ein ausgeprägtes Feindbild vom keltischen Barbaren, welches in der griechischen und römischen Literatur breiten Niederschlag gefunden hat. Die vorliegende Studie zeichnet dieses Bild unter Berücksichtigung aller einschlägigen Autoren in all seinen Elementen und Facetten nach. Darüber hinaus wird jedoch auch die Frage nach der politischen Instrumentalisierung dieses Feindbildes gestellt. Es zeigt sich, daß römische Politiker wie etwa Cicero und Caesar, aber auch viele andere, in den verschiedensten Situationen das Bild vom feindlichen Kelten in der innenpolitischen Auseinandersetzung für ihre Zwecke nutzbar machten. Allerdings belegt das Beispiel Strabons, daß es unter den Bedingungen römischer Herrschaft in Gallien durchaus zu neuen, positiveren Ansätzen in der Einschätzung der Kelten kommen konnte. „Insgesamt kann man die Arbeit, die K. geleistet hat, nur als hochwillkommen begrüßen, sein Buch wird in Hinkunft für alle, die sich mit dem antiken Keltentum beschäftigen, ein wichtiges und nützliches Instrument abgeben. Es erweitert den Zugang zu einigen der wichtigsten einschlägigen Quellenautoren und fördert unser Verständnis der antiken Keltenliteratur.“ Tyche

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Historia Einzelschriften - 88: Das Bild der Kelten bis in augusteische Zeit, Bernhard Kremer

Jazyk
Rok vydania
1994
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(mäkká),
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45 €

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Titul
Historia Einzelschriften - 88: Das Bild der Kelten bis in augusteische Zeit
Podtitul
Studien zur Instrumentalisierung eines antiken Feindbildes bei griechischen und römischen Autoren
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1994
Väzba
mäkká
Počet strán
362
ISBN10
3515065482
ISBN13
9783515065481
Série
Anotácia
Die Kelten entwickelten sich von der Frühzeit der römischen Republik an zu regelrechten Angstgegnern der aufstrebenden Weltmacht. In jahrhundertelangen, erbitterten Kämpfen entstand so ein ausgeprägtes Feindbild vom keltischen Barbaren, welches in der griechischen und römischen Literatur breiten Niederschlag gefunden hat. Die vorliegende Studie zeichnet dieses Bild unter Berücksichtigung aller einschlägigen Autoren in all seinen Elementen und Facetten nach. Darüber hinaus wird jedoch auch die Frage nach der politischen Instrumentalisierung dieses Feindbildes gestellt. Es zeigt sich, daß römische Politiker wie etwa Cicero und Caesar, aber auch viele andere, in den verschiedensten Situationen das Bild vom feindlichen Kelten in der innenpolitischen Auseinandersetzung für ihre Zwecke nutzbar machten. Allerdings belegt das Beispiel Strabons, daß es unter den Bedingungen römischer Herrschaft in Gallien durchaus zu neuen, positiveren Ansätzen in der Einschätzung der Kelten kommen konnte. „Insgesamt kann man die Arbeit, die K. geleistet hat, nur als hochwillkommen begrüßen, sein Buch wird in Hinkunft für alle, die sich mit dem antiken Keltentum beschäftigen, ein wichtiges und nützliches Instrument abgeben. Es erweitert den Zugang zu einigen der wichtigsten einschlägigen Quellenautoren und fördert unser Verständnis der antiken Keltenliteratur.“ Tyche