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Max Webers unwiderlegbare Fehlkonstruktionen

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

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Max Webers These von der protestantischen Arbeitsethik, die dem Kapitalismus erst zu seinem Siegeszug verhalf, ist Allgemeingut. Entsprechend gilt Webers Abhandlung „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ seit ihrem Erscheinen vor über 100 Jahren als eine der maßgebenden soziologischen Untersuchungen. Heinz Steinert unterzieht Webers Aufsatzreihe der schon lange fälligen kritischen wissenschaftlichen Analyse und Historisierung. Sein Befund: Es gibt keinen grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Protestantismus und kapitalistischem Wirtschaften. Webers Schrift ist vielmehr in ihrem historischen Kontext, als Teil der preußischen Religionskämpfe, zu sehen. Es wird darin die Krisenerfahrung der preußischen Bürger-Männlichkeit um die Jahrhundertwende in einer „asketischen“ Haltung verarbeitet. Der Autor weist überdies nach, dass Begriffe wie „Idealtypus“ oder „Wahlverwandtschaft“ nur noch historisch interessant sind und dass eine neuerliche Befragung der weberschen Quellen zu neuen, anderslautenden Schlüssen führen muss.

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Max Webers unwiderlegbare Fehlkonstruktionen, Heinz Steinert

Jazyk
Rok vydania
2010
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(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
27,49 €

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Titul
Max Webers unwiderlegbare Fehlkonstruktionen
Podtitul
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Campus-Verl.
Rok vydania
2010
Väzba
mäkká
Počet strán
332
ISBN10
3593393107
ISBN13
9783593393100
Série
Anotácia
Max Webers These von der protestantischen Arbeitsethik, die dem Kapitalismus erst zu seinem Siegeszug verhalf, ist Allgemeingut. Entsprechend gilt Webers Abhandlung „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ seit ihrem Erscheinen vor über 100 Jahren als eine der maßgebenden soziologischen Untersuchungen. Heinz Steinert unterzieht Webers Aufsatzreihe der schon lange fälligen kritischen wissenschaftlichen Analyse und Historisierung. Sein Befund: Es gibt keinen grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Protestantismus und kapitalistischem Wirtschaften. Webers Schrift ist vielmehr in ihrem historischen Kontext, als Teil der preußischen Religionskämpfe, zu sehen. Es wird darin die Krisenerfahrung der preußischen Bürger-Männlichkeit um die Jahrhundertwende in einer „asketischen“ Haltung verarbeitet. Der Autor weist überdies nach, dass Begriffe wie „Idealtypus“ oder „Wahlverwandtschaft“ nur noch historisch interessant sind und dass eine neuerliche Befragung der weberschen Quellen zu neuen, anderslautenden Schlüssen führen muss.