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Mehl aus Mielkes Mühlen

Politische Häftlinge und ihre Verfolger - Erlebnisse, Briefe, Dokumente

Viac o knihe

Die DDR war ja ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – bespitzelt, verurteilt und eingesperrt zu werden. Den Autor, Gilbert Furian, trifft es 1985: Nachdem er zwanzig Jahre lang in der Operativen Personenkontrolle (OPK) 'nur' beobachtet worden ist, wird er nun verhaftet. Statt auf seine Großmutter zu hören ('Lieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Bautzen kumm') hatte er Punks interviewt und die Texte an Freunde und Verwandte weitergegeben; er wird verurteilt zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Ab 1989 sammelt er Berichte von Menschen, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren. Und er befragt Exponenten des Staates, die zuvor Jagd auf Andersdenkende gemacht hatten: darunter Richter, Staatsanwälte und MfS-Ermittler. Dieser Blick hinter die Kulissen einer Barrikade, die sich durch die DDR zog, liefert zugleich aufschlussreiche Einzelheiten über das Leben in einer untergegangenen Gesellschaft: geistige Entmündigung und politische Heuchelei, aber auch immer wieder die Courage, sich damit nicht abzufinden.

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Mehl aus Mielkes Mühlen, Gilbert Furian

Jazyk
Rok vydania
2012
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Titul
Mehl aus Mielkes Mühlen
Podtitul
Politische Häftlinge und ihre Verfolger - Erlebnisse, Briefe, Dokumente
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
zba.buch
Rok vydania
2012
Väzba
mäkká
Počet strán
325
ISBN10
3981197798
ISBN13
9783981197792
Série
Anotácia
Die DDR war ja ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – bespitzelt, verurteilt und eingesperrt zu werden. Den Autor, Gilbert Furian, trifft es 1985: Nachdem er zwanzig Jahre lang in der Operativen Personenkontrolle (OPK) 'nur' beobachtet worden ist, wird er nun verhaftet. Statt auf seine Großmutter zu hören ('Lieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Bautzen kumm') hatte er Punks interviewt und die Texte an Freunde und Verwandte weitergegeben; er wird verurteilt zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Ab 1989 sammelt er Berichte von Menschen, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren. Und er befragt Exponenten des Staates, die zuvor Jagd auf Andersdenkende gemacht hatten: darunter Richter, Staatsanwälte und MfS-Ermittler. Dieser Blick hinter die Kulissen einer Barrikade, die sich durch die DDR zog, liefert zugleich aufschlussreiche Einzelheiten über das Leben in einer untergegangenen Gesellschaft: geistige Entmündigung und politische Heuchelei, aber auch immer wieder die Courage, sich damit nicht abzufinden.