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Römische Geschichte

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Für dieses Werk erhielt Mommsen 1902 den Literaturnobelpreis. Bei der Ersterscheinung 1854 sorgte „Römische Geschichte“ zunächst für einen Skandal. Akademiker hielten das Werk für unseriös und kritisierten den schlechten Stil. Doch das internationale Publikum war begeistert und machte es zu einem Bestseller. Mommsen schrieb mit ungewohntem Enthusiasmus, seine Sätze hämmernd und rasend. Er erweckte die römische Republik zum Leben und spiegelte seine Zeit wider, was vom gebildeten Publikum geschätzt wurde. Als Abgeordneter im Berliner Reichstag verband er wissenschaftliches und politisches Engagement. In Roms Geschichte suchte er die deutsche Gegenwart und schrieb modern, kompromisslos und packend, mit Zorn und Leidenschaft. Konservative Zeitgenossen beklagten den „Mangel an Ruhe und Würde“, was zur zeitlosen Relevanz des Werks beitrug. Der ungekürzte Nachdruck erzählt in den ersten drei Teilen von der Entwicklung zur Weltherrschaft und endet mit der Schlacht bei Thapsus (46 v. u. Z.). Obwohl Teil 4 nie veröffentlicht wurde, blieb das Werk ein Meilenstein der deutschen Altertumswissenschaft des 19. Jahrhunderts. Trotz seiner Unvollständigkeit genießt die „Römische Geschichte“ auch heute noch hohes Ansehen und bietet Lesern unendliche Lernmöglichkeiten.

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Römische Geschichte, Theodor Mommsen

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2006
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Zweitausendeins
Rok vydania
2006
Väzba
pevná
Počet strán
1167
ISBN10
3861507609
ISBN13
9783861507604
Prvé vydanie
1856
Pôvodný názov
Römische Geschichte
Hodnotenie
3,75 z 5
Anotácia
Für dieses Werk erhielt Mommsen 1902 den Literaturnobelpreis. Bei der Ersterscheinung 1854 sorgte „Römische Geschichte“ zunächst für einen Skandal. Akademiker hielten das Werk für unseriös und kritisierten den schlechten Stil. Doch das internationale Publikum war begeistert und machte es zu einem Bestseller. Mommsen schrieb mit ungewohntem Enthusiasmus, seine Sätze hämmernd und rasend. Er erweckte die römische Republik zum Leben und spiegelte seine Zeit wider, was vom gebildeten Publikum geschätzt wurde. Als Abgeordneter im Berliner Reichstag verband er wissenschaftliches und politisches Engagement. In Roms Geschichte suchte er die deutsche Gegenwart und schrieb modern, kompromisslos und packend, mit Zorn und Leidenschaft. Konservative Zeitgenossen beklagten den „Mangel an Ruhe und Würde“, was zur zeitlosen Relevanz des Werks beitrug. Der ungekürzte Nachdruck erzählt in den ersten drei Teilen von der Entwicklung zur Weltherrschaft und endet mit der Schlacht bei Thapsus (46 v. u. Z.). Obwohl Teil 4 nie veröffentlicht wurde, blieb das Werk ein Meilenstein der deutschen Altertumswissenschaft des 19. Jahrhunderts. Trotz seiner Unvollständigkeit genießt die „Römische Geschichte“ auch heute noch hohes Ansehen und bietet Lesern unendliche Lernmöglichkeiten.