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Aleksandar Tišma

    16. január 1924 – 16. február 2003

    Aleksandar Tišma sa vo svojej tvorbe zameriava na lyrické básne, romány a novely. Jeho diela sa často zaoberajú zložitosťou ľudských vzťahov a vnútornými prežitkami postáv. Tišmov štýl je charakteristický svojou prenikavosťou a schopnosťou zachytiť jemné nuansy ľudskej psychiky. Jeho písanie ponúka hlboký vhľad do existenciálnych tém a hľadania zmyslu.

    Aleksandar Tišma
    Reise in mein vergessenes Ich
    Der Gebrauch des Menschen
    Антологија Тишма
    Použití člověka
    Čtyři etudy o člověku
    Kápo
    • Kápo

      • 291 stránok
      • 11 hodin čítania

      Tišma nás prenáša do vnútornej perspektívy Kapa a vedie nás čo najbližšie k pôvodu ľudskej neľudskosti. Vilko Lamian bol počas vojny internovaný ako Žid, no prežil Jasenovac a Auschwitz prijatím falošnej identity a prechodom na stranu utláčateľov ako Kapo. Po vojne ho prenasledujú spomienky na jeho zločiny a najmä obraz ženy, Heleny Lifkovej. Bola jednou z tých, ktorým sa snažil poskytnúť trochu jedla a teplého mlieka, aby si ich získal. Zúfalo hľadá túto ženu, pretože len ona, ako verí, by mala právo ho odsúdiť alebo mu odpustiť. Tišma zobrazuje postavu Kapa ako prežívajúceho páchateľa, ktorý je posadnutý strachom z toho, že skôr či neskôr sa stane obeťou pomsty.

      Kápo
      4,2
    • Čtyři drobné příběhy se zabývají osudy lidí v nedávné minulosti jugoslávské Vojvodiny.

      Čtyři etudy o člověku
    • Psychologický román srbského autora zkoumá, co brání člověku žít podle jeho představ a tužeb, co ho deformuje a ubíjí.

      Použití člověka
    • Der Gebrauch des Menschen

      • 332 stránok
      • 12 hodin čítania

      Bis zum Zweiten Weltkrieg kommen die Menschen in Novi Sad relativ friedlich miteinander aus. Die Serben, Ungarn, die deutschsprachigen 'Schwaben' und Juden orientieren sich an Wien, noch immer die k. u. k.-Zeit im Gedächtnis. Die aufstrebende Provinzstadt wird durch die 'neue Zeit', Krieg, Terror und Unmenschlichkeit aus ihren Träumen gerissen: Auch Vera, Srodoje, Milinko und Gerhard werden vom Mahlstrom des Krieges verschlungen. Gerhard fällt als Widerstandskämpfer, Milinko vegetiert als Verstümmelter, der allzu geschickte Srodoje hat den Krieg äußerlich heil überstanden, findet sich aber in der Nachkriegsgesellschaft nicht zurecht, die Halbjüdin Vera geht an ihrem Trauma als KZ-Hure zugrunde.'Ein überwältigernder Roman, geschrieben in einer bewunderswert prägnanten Sprache.'Ernst Pawel, ›New York Times Book Review‹

      Der Gebrauch des Menschen
      4,6
    • Noch auf seinen eigenen Wunsch hin erschien Timas Tagebuch zusammen mit dem Bericht einer Reise, die ihn Anfang der sechziger Jahre nach Warschau, Wien und Budapest, die Stadt seiner Jugend, führte. Analytisch klar wie in seinen späteren Romanen zeichnet er seinen inneren Werdegang auf: die Unbehaustheit bei den zerstrittenen Eltern, die Scham wegen seiner halbjüdischen Herkunft, die Suche nach dem wahren Leben im Bereich der Sexualität und die heimliche Sehnsucht nach Ruhm und Unsterblichkeit. Als er seine Aufzeichnungen 1950 beendet, weiß er: »Seit dem letzten Herbst bin ich Schriftsteller.«

      Reise in mein vergessenes Ich
      5,0
    • Die Schule der Gottlosigkeit

      • 152 stránok
      • 6 hodin čítania

      Izvanredno konstruisana, pisana u istom ključu za sve pripovetke, zbirka Škola bezbožništva ulazi u red najvažnijih dela Aleksandra Tišme. Ona predstavlja hrabar iskorak u malo poznat prostor ubica i žrtava, odnosno, prostor koji nastanjuju paraziti bez imena i porekla. Ova zbirka zapravo pokušava da posredno ogdgovori na pitanje šta je egzistencija, pitanje koje je Aleksandra Tišmu i privatno neprekidno opsedalo: "Egzistencija je za mene tegoba, po svoj prilici zato što se poklapa sa identitetom. Tegobe su lišeni samo oni delovi moje egzistencije koji ukidaju identitet: san, putovanje, seks i pisanje.

      Die Schule der Gottlosigkeit
      4,3
    • Liebe und Haß, Gewalt und Begehren, Triumph und Erniedrigung – davon handeln Tišmas Geschichten. Jede von ihnen erzählt ein unvergleichbares Schicksal, jede von ihnen ist ein kleiner Roman.

      Ohne einen Schrei
      4,0
    • Während des Zweiten Weltkriegs war er im Widerstand, saß im Gefängnis, seine Geliebte wurde erschossen. Immer wieder machte Sergije Rudic die Erfahrung, daß Treue und Verrat eng zusammengehören. Nach dem Krieg wird er Opfer einer Liebesintrige, begeht einen Mord im Affekt und schließt eine glücklose Ehe. Als er Inge, der Enkelin eines deutschen Juden begegnet, scheint das menschliche Glück, die Liebe des Lebens, endlich greifbar zu werden. Doch auch ihre Liebe kann sich der Vergangenheit des „Dritten Reichs“ nicht entziehen.

      Treue und Verrat
      4,1
    • Das Buch Blam

      • 237 stránok
      • 9 hodin čítania

      Novi Sad in den fünfziger Jahren. Der getaufte Jude Blam durchwandert die bekannten Straßen seiner Heimatstadt und verliert sich in Erinnerungen an eine untergegangene Welt, an die verschwundenen Kaufleute der ehemaligen Judengasse, an seine Familie, an die Jüdin Lili Ehrlich, seine Jugendliebe, die rechtzeitig nach Italien geflüchtet ist. Der Roman von einem, der den Holocaust überlebt hat und nun - in der Gegenwart - nicht mehr recht Fuß fassen kann. »Hier haben wir endlich große europäische Literatur.« Marcel Reich-Ranicki

      Das Buch Blam
      4,2
    • Tales of the Night

      • 7209 stránok
      • 253 hodin čítania

      Ni fortællinger, som er fælles om en dato og et motiv: de handler alle om kærligheden og dens betingelser, om natten den 19. marts 1929

      Tales of the Night
      3,9
    • Die wir lieben

      • 155 stránok
      • 6 hodin čítania

      Ein Roman über die Prostituierten in Tismas Heimatstadt. Scharfsichtig, lakonisch und ohne Zweideutigkeiten beschreibt er das Geschäft mit der Liebe. Die wir lieben - das sind die Prostituierten und Gelegenheitshuren der Stadt, die Kupplerinnen und Schulmädchen in den Armenvierteln. Der Autor bleibt. auf Distanz zu ihnen, ein Erzähler in altmodischer Manier. Es reicht ihm schon, wenn die Männer, die Schüchternen und die Lüsternen, den Mädchen zu nahe rücken. Das ist von großer Tristesse durchdrungen - und durch immer wieder aufblitzenden Witz meisterhaft aufgehellt. Volker Hage in „Der Spiegel“

      Die wir lieben
      3,2
    • Erinnere dich ewig

      Autobiographie

      Er war der Chronist der Vielvölkerstadt Novi Sad, in der er fast sein ganzes Leben verbrachte, und ein großer europäischer Schriftsteller. In seinen Romanen und Erzählungen erforscht Aleksandar Tišma die menschliche Existenz in ihrer ganzen Tiefe, zeigt die Abgründe der Gewalt und den Irrsinn der Liebe. »Erinnere dich ewig« erzählt von Aleksandar Tišmas eigenem Leben. Davon, wie er, 1924 als Sohn einer ungarischen Jüdin und eines serbischen Kaufmanns geboren, von Beginn an zwischen den Sprachen, Religionen, Kulturen wandelte. Davon, wie seine Jugend in den Wirren des Krieges versank, vom kommunistischen Regime unter Tito und dem Gefühl, in Jugoslawien eingesperrt zu sein. Tišma zeichnet sein Ringen um einen eigenen schriftstellerischen Ausdruck nach, berichtet von schicksalsreichen Bekanntschaften und mit großer Zärtlichkeit von seiner Beziehung zu seiner sterbenden Mutter. »Erinnere dich ewig« ist das eindrückliche Porträt eines Schriftstellers - und durchmisst zugleich das kurze 20. Jahrhundert, das die Welt so radikal verändert hat. Die erstmals ins Deutsche übersetzte Autobiographie beschließt ein Nachwort von Ilma Rakusa.

      Erinnere dich ewig
    • Sinn und Form 1/2024

      Beiträge zur Literatur

      • 140 stránok
      • 5 hodin čítania

      Inhaltsverzeichnis: ADAM VON TROTT ZU SOLZ / Ein böser Traum. Mit Nachbemerkung von Benigna von Krusenstjern S. 5 ROBERT BYRON / Nürnberg 1938. Mit Vorbemerkung von Niklas Hoffmann-Walbeck S. 10 UTA GOSMANN / Die weiße Seite. Gedichte S. 35 CÉCILE WAJSBROT / Verlorene Generation oder Die Macht der Namen S. 37 AGI MISHOL / Schutzraum. Gedichte S. 50 NIKOLA MADZIROV / Poesie der Unzugehörigkeit S. 55 ALEKSANDAR TIŠMA, ACHIM ENGELBERG / Nachruf auf eine kosmopolitische Stadt. Gespräch über Novi Sad und das Schreiben als Obsession S. 59 ALEXANDRU BULUCZ / Symbolische Gleichung. Gedichte S. 71 GABRIELA ADAMEŞTEANU / Die geheime Villa S. 73 MIRCEA CĂRTĂRESCU / Schwarzer Regenbogen. Gedichte. Mit Nachbemerkung von Ernst Wichner S. 80 KLAUS-JÜRGEN LIEDTKE / Lapponia S. 90 AGNE ŽAGRAKALYTĖ / Akropolis. Gedichte S. 98 BENJAMIN FRANKLIN / Das Wörterbuch des Trinkers. Mit Vorbemerkung von Jürgen Overhoff S. 101 CHRISTA BÜRGER / Spröde Individualitäten. Zu Friederike Helene Ungers »Bekenntnissen einer schönen Seele« S. 111 IRIS RADISCH / Die Wand des Lebens und der Literatur. Abschied von Martin Walser S. 121 JÖRG AUFENANGER / Antonin Artaud in Berlin 1930–32 S. 124 SARA RUKAJ / Man darf auch bei Winzigkeiten nicht dumm sein. Über Markus Werner S. 130 SEBASTIAN GUGGOLZ / Akustik und Magie. Über Gisela von Wysocki S. 132 HARTMUT HABERLAND, PETER EISENBERG / Lars Gustafsson – auf der Suche nach gutem Deutsch S. 136 ANMERKUNGEN S. 142 Website

      Sinn und Form 1/2024
    • Macht und Frauen

      Erzählungen, Essays, Szenen, Gedichte - Texte zum 4. Würth Literaturpreis

      • 280 stránok
      • 10 hodin čítania
      Macht und Frauen