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Geoffrey H. Hartman

    11. august 1929 – 14. marec 2016

    Geoffrey H. Hartman bol literárny kritik, ktorého dielo zahŕňalo romantických básnikov, posvätné judaistické texty, štúdium holokaustu, dekonštrukciu a fungovanie pamäte. Bol považovaný za jedného z popredných svetových literárnych vedcov a bol spojený s „Yaleskou školou“, skupinou literárnych teoretikov známych svojím prístupom zakoreneným v dekonštrukcii. Hartman obhajoval, že kritika by mala stáť na rovnakej úrovni ako literatúra a sama o sebe slúžiť ako forma literatury. Jeho práca sa hlboko zaoberala povahou traumy, pamäťou a svedectvom, ovplyvnená jeho vlastnou vojnovou skúsenosťou.

    Der längste Schatten: Erinnern und Vergessen nach dem Holocaust
    Das beredte Schweigen der Literatur
    • Das beredte Schweigen der Literatur

      • 297 stránok
      • 11 hodin čítania

      Frankfurt 2000, Pappband ,mit Schutzumschlag, 197 Seiten, 8°, schönes Exemplar,

      Das beredte Schweigen der Literatur2000
    • Der angesehene Literaturwissenschaftler Geoffrey H. Hartman, der selbst im Alter von neun Jahren gezwungen war, Deutschland zu verlassen, sammelt seine Essays, die sowohl wissenschaftliche als auch persönliche Aspekte des Holocausts beleuchten. Hartman ist der Ansicht, dass wir, obwohl Fortschritte erzielt wurden, erst am Anfang stehen, die schrecklichen Ereignisse von 1933 bis 1945 zu verstehen. Der fortwährende Kampf um Bedeutung, Trost, Abschluss und die Etablierung eines kollektiven Gedächtnisses gegen die natürliche Tendenz zum Vergessen ist ein wiederkehrendes Thema. Die vielen Formen der Reaktion auf die Verwüstung - von historischen Forschungen und Zeugenaussagen von Überlebenden bis hin zu den Romanen, Filmen und Denkmälern, die in den letzten fünfzig Jahren entstanden sind - spiegeln die Bemühungen wider, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, trotz Ereignissen (wie denen in Bitburg), die versuchen, dies zu verhindern. Die Einschränkung, dass Poesie nach Auschwitz "barbarisch" sei, wird durch das gestiegene Verantwortungsbewusstsein der Schöpfer dieser Werke in Frage gestellt.

      Der längste Schatten: Erinnern und Vergessen nach dem Holocaust1999