Das letzte Buch von Günter Amendt (1939 - 2011). Unter anderem mit den Themen: Sexueller Mißbrauch von Kindern - Über die Tragik pädophiler Männer - Heterosexuelle Beziehungsbiographien im Wandel - Von der sexuellen zur neosexuellen Revolution - Sex als Ansichtssache (mit Bildern von Christoph Krämer)
Günter Amendt Poradie kníh (chronologicky)
Günter Amendt bol nemecký sociológ a autor, ktorého tvorba sa primárne zameriavala na témy sexuality a drog. Svojím písaním sa ponoril do komplexných spoločenských javov a skúmal ich dopady na ľudskú skúsenosť. Jeho prístup sa vyznačoval hlbokou analytickou zdatnosťou a snahou porozumieť nuansám týchto citlivých oblastí.






Die Legende vom LSD
- 140 stránok
- 5 hodin čítania
Günter Amendt, als „Deutschlands renommiertester Drogenexperte“ bezeichnet, beleuchtet die Heilsversprechen, Mythen und vertanen Chancen von LSD, der zentralen Droge der sechziger Jahre. Während des Zweiten Weltkriegs experimentiert der Chemiker Albert Hofmann 1943 in der neutralen Schweiz mit Lysergsäure und entdeckt die berauschende Wirkung von LSD. Die Droge wird schnell als vielversprechendes Medikament zur Behandlung von Alkoholismus und traumatischen Störungen angesehen. Soziologen und Psychiater diskutieren ihren Einsatz zur Re-education von Nazi-Deutschland, während die US-Army und CIA sie als mögliche Verhördroge testen. LSD beeinflusst die Kultur bis zu seinem Verbot 1966 und wird von Persönlichkeiten wie Cary Grant und John Lennon gepriesen. In den USA entwickelt sich eine quasi-religiöse Verehrung für die Droge, während der Mediziner Timothy Leary unerfüllbare Hoffnungen weckt, dass LSD die Menschheit verbessern könne. Heute hat sich die Wahrnehmung gewandelt: LSD ist kein Symbol für ein neues Bewusstsein mehr, sondern wird als kostengünstiges Therapeutikum für traumatisierte US-Soldaten eingesetzt. Amendt erzählt die Geschichte von großen Erwartungen und der realen Bedeutung von LSD und fragt, wie viel Substanz die verbotene Droge tatsächlich hat.
Ein Sozialwissenschaftler und Publizist gewährt Akteneinsicht. Günter Amendt, bekannt für seine liberalen Ansichten zu Drogen und Sex, überrascht als leidenschaftlicher Dylan-Kenner. Anlässlich von Dylans sechzigstem Geburtstag erscheint ein Band, der neben einem neuen, unterhaltsamen Text zu einer von Amendt veranstalteten "Dylan-Nacht" auch ältere Artikel und Plattenkritiken zur Never Ending Tour Dylans enthält. Amendt erinnert sich an Dylans erste Deutschlandreise 1978, bei der das Dortmunder Publikum schockiert war von der Big Band, die statt des erwarteten Hobos mit Mundharmonika auftrat. Dylans groteske Inszenierung und die Reggae-Version von "Don't Think Twice" sorgten für Aufregung, und das Berliner Publikum reagierte mit Protest. Dylan blieb unbeeindruckt und fragte Amendt auf der Rückfahrt, ob der Protest gegen seine schwarzen Sängerinnen gerichtet gewesen sei. Amendts dreistündige Dylan-Nacht, die im DeutschlandRadio und Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, thematisiert diesen denkwürdigen Deutschlandtrip. In weiteren Kapiteln analysiert Amendt Dylans komplexe Plattenkarriere mit beeindruckendem Wissen. Schließlich trifft er auf einen "so-called Dylan friend", Rudolf Scharping, dessen Smalltalk bei der Fünfzigjahrfeier des Sterns für Amüsement sorgt. Eine Dylan-Führung der Extraklasse!
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