Ralf Sotscheck lässt sich 1976 als Aushilfslehrer in Belfast nieder, allein in diesem Jahr fallen 300 Menschen dem nordirischen Konflikt zum Opfer. In außergewöhnlichen Reportagen erzählt der Irland-Korrespondent die blutige Geschichte der »Troubles«, an denen auch sein Schwiegervater teilnahm. Und er trifft ehemalige Feinde, die sich jetzt um Verständigung und Versöhnung bemühen. Doch selbst nach dem Friedensabkommen von 1998 kommt das Land nicht zur Ruhe. Der Brexit birgt neue soziale und wirtschaftliche Herausforderungen, denen sich Sotschecks Protagonisten auf vielfältige Weise stellen. Peter Lavery zum Beispiel, der eine Whiskeybrennerei in einem ehemaligen Gefängnis eröffnet. Raymond McCord, dessen Sohn von Polizeispitzeln ermordet wurde und der jetzt für Aussöhnung wirbt. Oder Natascha McGrath, die der vom Fluss Termon geteilten Grenzstadt Pettigo zum Aufschwung verhelfen will. Mit einem Vorwort von Dietrich Schulze-Marmeling und Fotografien von Derek Speirs.
Ralf Sotscheck Knihy






Christstollen mit Guinness
- 167 stránok
- 6 hodin čítania
Eine Berlinerin und ein Dubliner wetteifern um die abschreckendste Weihnachtsgeschichte. Ein deutscher-irischer Christbaumtausch ...
Whisky, Seetang und karierte Röcke
- 132 stránok
- 5 hodin čítania
Wie kann Schottland an Europa kleben, wo es doch einstmals ein Teil Kanadas war und dort lag, wo wir heute auf der Karte Australien sehen? Was bewegt selbst einen echten Schotten zum Traditionsbruch – nämlich doch eine Unterhose zu tragen? Existiert es nun oder nicht – das Ungeheuer? Was macht das Getränk mit dem Duft nach Torf und Seetang zu Whisky erster Qualität? Bei seiner Reise durch den schottischen Alltag, seinen Erkundungen natürlicher Gegebenheiten, rätselhafter Geschehnisse und kulinarischer Eigentümlichkeiten und seiner Darstellung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Situation geht Ralf Sotscheck immer wieder zurück in die Vergangenheit des Landes. Er führt in die Städte und an die entlegensten Orte, in das schottische Hochland, auf Halbinseln und legendenumwobene Eilande, auf Schlösser, in Kerker und Verliese mit akustischer Kulisse. So trifft man auf die Welt zwischen Lowlandern und Highlandern ebenso wie auf die Schwierigkeiten der städtischen Gesellschaft von Glasgow und die Ängste eines Volkes, dem erzählt wird, das norwegische Leichtöl vor der Küste der Shetlandinseln werde von der Natur selbst abgebaut.
Dublin
- 176 stránok
- 7 hodin čítania
Dublin. Eine Stadt in Biographien - Eine Stadt wird nicht nur von Gebäuden und Straßenzügen geprägt, die Identität von Dublin entsteht erst mit den Geschichten seiner Bewohner. Denn was wäre die Stadt ohne Sigtrygg Silkbeard, James Joyce oder James Connolly? 20 ausgewählte Biographien zeichnen ein lebendiges, historisches wie auch aktuelles Bild der Stadt. Die Porträts werden durch Adressen ergänzt, die eine Stadterkundung auf den Spuren der porträtierten Personen ermöglichen. Zudem lädt die farbige Bebilderung mit aktuellem wie historischem Bildmaterial zum Selbstlesen und weiterverschenken ein. Zur hochwertigen Ausstattung gehören der Leineneinband und das Lesebändchen. Dieser Band umfasst Porträts von: Sigtrygg Silkbeard, Jonathan Swift, Arthur Guinness, Daniel O’Connell, Bram Stoker, Oscar Wilde, Constance Markievicz, William Butler Yeats, James Connolly, James Joyce, Ivan Beshoff, Grace Gifford, Francis Stuart, Flann O’Brien, Maureen O'Hara, Ronnie Drew, Mary Robinson, Thom McGinty, Veronica Guerin, Sinéad O’Connor.
Christstollen mit Guinness. Eine deutsch-irische Bescherung
- 167 stránok
- 6 hodin čítania
Eine Berlinerin und ein Dubliner wetteifern um die abschreckendste Weihnachtsgeschichte. Ein deutscher-irischer Christbaumtausch ...
Mein Irland
- 128 stránok
- 5 hodin čítania
Nach dreißig Jahren als Wahl-Dubliner und Irlandkorrespondent der taz hat Ralf Sotscheck (fast) jeden Stein auf der Insel umgedreht, (fast) jeden Pub besucht und zu (fast) jedem denkbaren Thema recherchiert. Und so kann er von Dingen erzählen, die weit über das bei Irland-verliebten Deutschen verbreitete Klischee von der Insel mit den melancholischen Liedern und den trinkfreudigen Bewohnern hinausgehen. Auf einer Reise entlang der irischen Küste berichtet Sotscheck nicht nur von atemberaubenden Landschaften und der erstaunlichen Eintracht einer aus der Arktis, dem Mittelmeerraum und den Alpen stammenden Flora – er erklärt auch, wie europäische Quotenregelungen zu einem irischen Golfboom führen konnten, warum Barack 'O’Bama' eigentlich Ire ist und was den Gallier Asterix an die felsige Westküste trieb. Wer sich an Sotschecks Fersen heftet, erfährt vom Lebenswasser 'Uisce Beatha', von ehrenamtlichen Heiratsvermittlern, Seilbahn fahrenden Kühen, Sambarhythmen im Country Pub und todkündenden Erscheinungen über dem Meer – und von einem liebenswerten und verrückten Land, das so viel mehr ist als eine grüne Insel im Regen.
Das ultimative Inselbuch für Englandreisende und Daheimbleibende Über den Engländer sind viele Klischees im Umlauf- und sie sind alle wahr: Er hängt an Traditionen; ist so höflich, dass er sich sogar entschuldigt, wenn man ihm auf den Fuß tritt; er hält seine Insel für den Mittelpunkt der Welt, und Sex für eine ausländische Erfindung; er findet die englische Küche mit ihren absurden Gerichten tatsächlich vorzüglich. Ralf Sotscheck, ausgewiesener Englandkenner, geht in sieben Kapiteln dem merkwürdigen Gebaren der Inselbewohner höchst unterhaltsam und politisch wenig korrekt auf den Grund. Geheimnisse und Absurditäten des englischen Lebensstils.
Gebrauchsanweisung für Irland
- 208 stránok
- 8 hodin čítania
Schwarzes samtenes Bier und saftig grüne Hügel. Sind wirklich alle Iren rothaarig und gottesfürchtig, verwandeln den Pub ins verlängerte Wohnzimmer und singen melancholische Lieder? Irlandkenner Ralf Sotscheck hinterfragt die Klischees und zeigt uns den wahren Charakter der Grünen Insel. Die Insel in Europas Nordwesten: vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter. Was aber erwartet den Irlandreisenden wirklich? Eine der jüngsten Bevölkerungen, die nach zwanzig Jahren Wirtschaftsboom wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Doppelt so viele Schafe wie Menschen. Viel Regen, schwarzes Bier, Bingohallen und eine eigentümliche Sprache. Größen der Weltliteratur von Joyce bis McCourt. Hier sind Sagen und Legenden lebendig, schwebt die Feenfrau Banshee noch immer durch verwitterte Ruinen; hier erfand ein Dubliner den Grafen Dracula. Ralf Sotscheck erzählt mit irisch inspirierter Fabulierlust und lässt das bunte Mosaik einer Nation zwischen keltischer Tradition und Zukunftsfragen entstehen.
Zwischen alten Traditionen und katholischer Kirche, zwischen Geistern aus Spukschlössern und den Geistern aus vergangenen Konflikten beschreibt Ralf Sotscheck ein Land, dessen Bewohner mit viel historischem Ballast leben müssen, darüber aber das Feiern nicht vergessen. In Irland werden Heiratsfestivals abgehalten, und der Croagh Patrick hat als wichtiger heiliger Berg für Pilger immer noch jedes Jahr im Juli Hochsaison. Ralf Sotscheck erzählt kundig und pointiert vom schwarzen Gold der Iren, dem Guinness, vom irischen Wetter, von Veteranen und Friedhofsgärtnern, von Schlossführern und Eremiten, von ungeliebten Delfinen und einem »Stammesweisen«.
Zocken mit Jesus
- 160 stránok
- 6 hodin čítania
„All die Geschichten, die Sotscheck manchmal lapidar, oft spöttisch und mit einem sicheren Gespür fürs Skurrile erzählt, basieren auf Fakten. Sie schildern eindrücklicher als manche trockene Analyse die gesellschaftlichen Zustände in Irland.“ Pit Wuhrer, Wochenzeitung
Wenn Ralf Sotscheck jeden Montag erneut ein irisches Geheimnis lüftet, dann ist die Welt des taz Lesenden wieder in Ordnung. Man wird von Sotscheck in sehr rätselhafte und befremdliche Dinge eingeweiht, beispielsweise, daß der Ire fremden Kühen gerne seinen Penis zeigt, oder daß sie, also die Iren, nicht die Kühe, auf Hochzeiten einen fatalen Hang zur dreistöckigen Torte besitzen. Ralf Sotscheck weiß alles über die Iren, denn er ist der Irland-Korrespondent der tageszeitung und lebt schon seit 1985 in Dublin. Er ist der einzige Irland-Korrespondent einer deutschen Tageszeitung, der in den Comicstrips von ©TOM verewigt wurde. Zuletzt lockte er Harry Rowohlt unter falschen Verspre-chungen (es gab nur Tee!!!) auf die Insel und quetschte ihn aus. Herausgekommen sind die vergeigten Memoiren Harry Rowohlts, die unter dem Titel In Schlucken-zwei-Spechte in der Edition Tiamat erschienen sind.
Das Auge des keltischen Tigers
- 132 stránok
- 5 hodin čítania
Hinreißende Storys über das alte und das neue Gesicht Dublins Woran erkennt man Dubliner Polizisten in Zivil? An den Socken! Nach Dienstschluss werden nämlich nur die Uniformen, nicht aber die Polizeisocken ausgezogen. Ralf Sotscheck kombiniert irische Weisheiten wie diese mit fundiertem politischen und wirtschaftlichen Hintergrundwissen, sie sind so lebendig, charmant und entspannt, wie man es auch den Bewohnern Dublins nachsagt. Sotschecks Reportagen führen durch die Hauptstadt des »keltischen Tigers«, wie das irische Wirtschaftswunder genannt wurde, bevor die Grüne Insel 2008 tief in die Rezession schlitterte. Geblieben sind die neuen Szeneviertel wie Temple Bar oder Smithfield – früher Arme-Leute-Viertel mit schmalen Gassen und Backsteinhäuschen –; magische Orte wie der Pferdemarkt, den es seit 1664 an jedem ersten Sonntag des Monats gibt; oder das alte Hafengebiet mit Straßen wie der Sheriff Street, in der früher sogar die Rottweiler »nur paarweise herumgelaufen« sind und wo sich mittlerweile das Internationale Finanzzentrum ausdehnt. Mit großer Sympathie und Kennerschaft nähert sich der Autor dem liebenswert Absonderlichen und nicht selten Widersprüchlichen, etwa einer Nonne, die für die Legalisierung der Scheidung eintritt, oder der Guinness-Brauerei, die sich aus Gründen der Imagepflege der Kampagne für moderaten -Alkoholkonsum angeschlossen hat.
Saint Patrick in der Bingohalle
- 130 stránok
- 5 hodin čítania
Dublin preiswert
- 312 stránok
- 11 hodin čítania
Der keltische Tiger
- 137 stránok
- 5 hodin čítania
„Endlich gibt es eine wirkliche Alternative zu Heinrich Bölls Irischem Tagebuch.“ Die irische Kartoffelrepublik gebärdet sich seit neuestem als Wirtschaftswunderland: Der keltische Tiger ist los. Ihm nach! lautet, allen Zeitungsenten zum Trotz, die Devise des taz-Korrespondenten Ralf Sotscheck. „Es gibt wenige Dinge in Irland, die wichtiger sind als das Wetter.“ Mit diesem harmlosen Satz läßt Ralf Sotscheck eines seiner Kabinettstückchen beginnen, um dann ungerührt mit Essentiellem über Hosenklemmen und Heiratsanträge fortzufahren. Aber so ist das mit der irischen Wirklichkeit: Gnädig unterwandert sie die erwartbaren Verläufe und wartet stattdessen mit den denkbar lustigsten Lebenslösungen auf. Zum Autor: Ralf Sotscheck, 1954 in Berlin geboren, lebt mit seiner Familie im Dubliner Stadtteil Glasnevin. Seit 1985 England- und Irland-Korrespondent der taz. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt „Christstollen mit Guinness. Eine deutsch-irische Bescherung“ (mit Carola Rönneburg). Weitere Titel des Autors bei Nautilus: Irish Toffee.
Eine Sage entsteht dort, wo ein rätselhafter Vorgang die Aufmerksamkeit des Menschen erregt, mag dieser Vorfall sich in der Geschichte, in der Natur, im täglichen Leben abspielen. In schlichter Erzählung sucht die Sage die geheimnisvolle Begebenheit zu erklären. Die Sage soll in erster Linie erzieherisch wirken. "Ihr Wesen besteht darin", so schreiben die Gebrüder Grimm, "dass sie Angst und Warnung mit gleichen Händen austeilt." Das wäre zu den klassischen Sagen zu sagen - dann aber gibt es noch so sagenhafte Geschichten, die sich weder den Märchen noch den Sagen zuordnen lassen, und die finden sich in diesem Buch.
Wie kann Schottland an Europa kleben, wo es doch einstmals ein Teil Kanadas war und dort lag, wo wir heute auf der Karte Australien sehen? Was bewegt selbst einen echten Schotten zum Traditionsbruch – nämlich doch eine Unterhose zu tragen? Existiert es nun oder nicht – das Ungeheuer? Was macht das Getränk mit dem Duft nach Torf und Seetang zu Whisky erster Qualität? Bei seiner Reise durch den schottischen Alltag, seinen Erkundungen natürlicher Gegebenheiten, rätselhafter Geschehnisse und kulinarischer Eigentümlichkeiten und seiner Darstellung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Situation geht Ralf Sotscheck immer wieder zurück in die Vergangenheit des Landes. Er führt in die Städte und an die entlegensten Orte, in das schottische Hochland, auf Halbinseln und legendenumwobene Eilande, auf Schlösser, in Kerker und Verliese mit akustischer Kulisse. So trifft man auf die Welt zwischen Lowlandern und Highlandern ebenso wie auf die Schwierigkeiten der städtischen Gesellschaft von Glasgow und die Ängste eines Volkes, dem erzählt wird, das norwegische Leichtöl vor der Küste der Shetlandinseln werde von der Natur selbst abgebaut.











