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Viac o knihe
Zur Zeit des hundertjährigen Jubiläums des Beginns der Russischen Revolution erscheint ein neues Werk des russischen Nobelpreisträgers. Der November 1916 in Russland war äußerlich ruhig – das sprichwörtliche Vorzeichen des Sturms – doch unter der glatten Oberfläche brodelte die Gesellschaft heftig. In Petrograd, wie St. Petersburg damals genannt wurde, leuchten die Schaufenster der Luxusgeschäfte hell; die Duma debattiert über die Monarchie, den Kriegsverlauf und unterschiedliche Reformwege; die Arbeiter in den elenden Munitionsfabriken neigen zur Rebellion. An der Front herrscht Stillstand, während auf dem Land die düstere Angst unter den hart arbeitenden Bauern schnell den Patriotismus verdrängt. In Zürich plant Lenin mit der kleinsten aller revolutionären Gruppen sein finsteres logistische Wunder. Mit meisterhafter und bewegender Empathie versetzt uns Solschenizyn durch die Augen sowohl historischer als auch fiktiver Protagonisten unvergesslich in diese Zeit und an diesen Ort – das letzte vor-sowjetische Russland. November 1916 ist der zweite Band von Aleksandr Solschenizyns mehrteiliger Arbeit, Der Rote Rad. Dieser Band konzentriert sich auf einen historischen Wendepunkt, oder „Knoten“, während das Rad unaufhaltsam auf die Revolution zusteuert.
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November sechzehn, Alexandr Isajevič Solženicyn
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