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Die Russen in Deutschland

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Im Jahr 1945 wurde das Eintreffen der Roten Armee in Ostdeutschland als "Befreiung" statt als "Besetzung" dargestellt, ein Narrativ, das in der Deutschen Demokratischen Republik bis zum Zusammenbruch des sowjetischen Blocks aufrechterhalten wurde. Norman Naimark untersucht die sowjetische Besatzung von 1945 bis 1949 anhand neu zugänglicher Archive aus Russland und Deutschland und bietet einen detaillierten Bericht über die sowjetischen Politiken und deren Auswirkungen auf Deutsche und Russen sowie auf das Nachkriegs-Europa. Naimark schildert eindrucksvoll die Atmosphäre und das tägliche Leben in dieser turbulenten Zeit, die von Gewalt, Ausbeutung und der Errichtung des ostdeutschen Polizeistaates geprägt war. Er bietet eine beispiellose Analyse der sowjetischen Strategien, einschließlich ihrer Ansätze zu Reparationszahlungen, Technologietransfer und Uranbeschaffung, und zeigt auf, wie diese Politiken die politische Landschaft der besetzten Zone prägten. Darüber hinaus beleuchtet das Buch die Kulturpolitik und veranschaulicht, wie sowjetische Offiziere Film, Theater und Bildung einsetzten, um den Bolschewismus zu fördern. Diese umfassende Untersuchung bietet eine einzigartige vergleichende Perspektive auf die sowjetische Militärverwaltung in Deutschland und schließt eine wichtige Lücke in der Erzählung der modernen europäischen Geschichte.

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Die Russen in Deutschland, Norman M. Naimark

Jazyk
Rok vydania
1999
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Titul
Die Russen in Deutschland
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Ullstein
Rok vydania
1999
Väzba
mäkká
Počet strán
685
ISBN10
3548265499
ISBN13
9783548265490
Série
Pôvodný názov
The Russians in Germany
Hodnotenie
3,75 z 5
Anotácia
Im Jahr 1945 wurde das Eintreffen der Roten Armee in Ostdeutschland als "Befreiung" statt als "Besetzung" dargestellt, ein Narrativ, das in der Deutschen Demokratischen Republik bis zum Zusammenbruch des sowjetischen Blocks aufrechterhalten wurde. Norman Naimark untersucht die sowjetische Besatzung von 1945 bis 1949 anhand neu zugänglicher Archive aus Russland und Deutschland und bietet einen detaillierten Bericht über die sowjetischen Politiken und deren Auswirkungen auf Deutsche und Russen sowie auf das Nachkriegs-Europa. Naimark schildert eindrucksvoll die Atmosphäre und das tägliche Leben in dieser turbulenten Zeit, die von Gewalt, Ausbeutung und der Errichtung des ostdeutschen Polizeistaates geprägt war. Er bietet eine beispiellose Analyse der sowjetischen Strategien, einschließlich ihrer Ansätze zu Reparationszahlungen, Technologietransfer und Uranbeschaffung, und zeigt auf, wie diese Politiken die politische Landschaft der besetzten Zone prägten. Darüber hinaus beleuchtet das Buch die Kulturpolitik und veranschaulicht, wie sowjetische Offiziere Film, Theater und Bildung einsetzten, um den Bolschewismus zu fördern. Diese umfassende Untersuchung bietet eine einzigartige vergleichende Perspektive auf die sowjetische Militärverwaltung in Deutschland und schließt eine wichtige Lücke in der Erzählung der modernen europäischen Geschichte.