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Ein fast vergessener Roman und tief bewegendes Zeugnis schildert eindringlich die Monate des Zusammenbruchs 1945/46. In der verworrenen Zeit zwischen Krieg und Frieden, insbesondere in der geschundenen Stadt Berlin, bietet der Autor eine menschlich warme und lebensnahe Darstellung. Im April 1945, nach dem Ende des Krieges, wird Dr. Doll von Albträumen heimgesucht. Als Bürgermeister einer Kleinstadt, eingesetzt von der Roten Armee, fühlt er sich von der Mitschuld erdrückt. Um dem Druck zu entkommen, flüchtet er in den Drogenrausch. In dem Chaos des zerbombten Berlins, das nur auf dem Schwarzmarkt funktioniert, verliert er seine junge, morphiumsüchtige Frau und kämpft um zwei Leben, während er zaghaft beginnt, an eine Zukunft zu glauben. Der Autor verarbeitet den „Alpdruck“ – die Geschichte des Protagonisten Dr. Doll, die eng mit seinem eigenen Erleben verknüpft ist. Erst nachdem er diesen Druck von der Seele geschrieben hat, kann er sich seinem nächsten Werk widmen. Mit einem Vorwort und Hintergrundmaterial versehen, wird das Buch als spannendes Dokument und fesselnd geschrieben beschrieben. Es wird als ehrliches, menschliches Dokument gewürdigt und die letzten Monate des Kriegserlebnisses werden meisterhaft geschildert.
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Der Alpdruck, Hans Fallada
- Jazyk
- Rok vydania
- 2015
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- (mäkká)
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- Titul
- Der Alpdruck
- Podtitul
- Roman
- Jazyk
- nemecky
- Autori
- Hans Fallada
- Vydavateľ
- Aufbau Taschenbuch
- Rok vydania
- 2015
- Väzba
- mäkká
- Počet strán
- 285
- ISBN10
- 3746631556
- ISBN13
- 9783746631554
- Série
- Štítky
- Beletria, Historické téma, Historické romány, Klasika, Nemecká literatúra, Nemecko, Vojnová próza, Vojny, Druhá svetová vojna, Berlín, Písanie, Drogy, D dejiny 20. storočia, Samovražda, Chudoba, Depresia, Povojnove obdobie, Drogovo závislí
- Hodnotenie
- 3,8 z 5
- Anotácia
- Ein fast vergessener Roman und tief bewegendes Zeugnis schildert eindringlich die Monate des Zusammenbruchs 1945/46. In der verworrenen Zeit zwischen Krieg und Frieden, insbesondere in der geschundenen Stadt Berlin, bietet der Autor eine menschlich warme und lebensnahe Darstellung. Im April 1945, nach dem Ende des Krieges, wird Dr. Doll von Albträumen heimgesucht. Als Bürgermeister einer Kleinstadt, eingesetzt von der Roten Armee, fühlt er sich von der Mitschuld erdrückt. Um dem Druck zu entkommen, flüchtet er in den Drogenrausch. In dem Chaos des zerbombten Berlins, das nur auf dem Schwarzmarkt funktioniert, verliert er seine junge, morphiumsüchtige Frau und kämpft um zwei Leben, während er zaghaft beginnt, an eine Zukunft zu glauben. Der Autor verarbeitet den „Alpdruck“ – die Geschichte des Protagonisten Dr. Doll, die eng mit seinem eigenen Erleben verknüpft ist. Erst nachdem er diesen Druck von der Seele geschrieben hat, kann er sich seinem nächsten Werk widmen. Mit einem Vorwort und Hintergrundmaterial versehen, wird das Buch als spannendes Dokument und fesselnd geschrieben beschrieben. Es wird als ehrliches, menschliches Dokument gewürdigt und die letzten Monate des Kriegserlebnisses werden meisterhaft geschildert.








