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"Der Stechlin" - Fontanes preußisches Altersepos neu interpretiert

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Eng am Text interpretiert Humbert Settler in seinem vierten Fontanebuch den Stechlin durchgehend neu unter Berücksichtigung einer Fülle von Sekundärliteratur. In einem Handlungsgang wirbt Woldemar von Stechlin, Offizier, 32jährig, um zwei Damen, zwei Schwestern, und entscheidet sich. Vorbild ist die entsprechende Phase in Schillers Leben. Woldemar wird zur plastischen Figur, während Melusine und Pastor Lorenzen kritisch zu sehen sind, anders als bisher. Im zweiten Strang bemüht sich der alte Stechlin, der Vater, seinem Leben aus der Einsamkeit heraus noch eine Wendung zu geben. Er kandidiert für den Reichstag, verliert, erkrankt und stirbt. An ihm und einer Fülle von Nebenfiguren entwickelt Fontane sein Menschenbild. - Beide Stränge verknüpft er untergründig durch Woldemars Mätressenkind Agnes, die der Alte liebgewinnt, deren Herkunft er aber nicht erfaßt. Fontanes Stil wird eingehend analysiert bis zu seiner Ahnung hin, daß die Sprache nur individuelle Einsichten, nicht endgültige Wahrheiten erfassen kann. Gerade darin liegt seine Poesie.

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"Der Stechlin" - Fontanes preußisches Altersepos neu interpretiert, Humbert Settler

Jazyk
Rok vydania
2003
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(mäkká)
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Titul
"Der Stechlin" - Fontanes preußisches Altersepos neu interpretiert
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2003
Väzba
mäkká
Počet strán
176
ISBN10
3980774120
ISBN13
9783980774123
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
Eng am Text interpretiert Humbert Settler in seinem vierten Fontanebuch den Stechlin durchgehend neu unter Berücksichtigung einer Fülle von Sekundärliteratur. In einem Handlungsgang wirbt Woldemar von Stechlin, Offizier, 32jährig, um zwei Damen, zwei Schwestern, und entscheidet sich. Vorbild ist die entsprechende Phase in Schillers Leben. Woldemar wird zur plastischen Figur, während Melusine und Pastor Lorenzen kritisch zu sehen sind, anders als bisher. Im zweiten Strang bemüht sich der alte Stechlin, der Vater, seinem Leben aus der Einsamkeit heraus noch eine Wendung zu geben. Er kandidiert für den Reichstag, verliert, erkrankt und stirbt. An ihm und einer Fülle von Nebenfiguren entwickelt Fontane sein Menschenbild. - Beide Stränge verknüpft er untergründig durch Woldemars Mätressenkind Agnes, die der Alte liebgewinnt, deren Herkunft er aber nicht erfaßt. Fontanes Stil wird eingehend analysiert bis zu seiner Ahnung hin, daß die Sprache nur individuelle Einsichten, nicht endgültige Wahrheiten erfassen kann. Gerade darin liegt seine Poesie.