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Postmoderner Links-Nietzscheanismus

Deleuze & Foucault - Eine Dekonstruktion

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Es wird oft behauptet, dass der Postmodernismus aus 'linken' Nietzsche-Interpretationen hervorgegangen ist, aber diese Behauptung und ihre Implikationen werden selten untersucht. Die Untersuchung des postmodernen Nietzscheanismus analysiert, wie Deleuze und Foucault Nietzsche lesen und eine Hermeneutik der Unschuld auf seine Philosophie anwenden, die die elitistischen, antidemokratischen und antisozialistischen Dimensionen auslöscht. In einer klaren und prägnanten Analyse zeigt Rehmann, dass diese Fehlinterpretation auch ihre eigene Theorie beeinflusst und die Fähigkeit beeinträchtigt, eine radikale Kritik daraus zu entwickeln. So verbindet Foucaults späte Wendung zu Selbstpflege-Techniken einen neo-nietzscheanischen Ansatz mit den Ideologien des Neoliberalismus. Rehmanns Kritik richtet sich nicht gegen den Versuch, Anregungen aus einigen von Nietzsches scharfsinnigen Intuitionen zu übernehmen, sondern vielmehr gegen die nahezu universelle Tendenz, ihn als symbolisches Kapital zu nutzen, ohne seine hierarchische Obsession und andere politische Mängel anzuerkennen.

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Postmoderner Links-Nietzscheanismus, Jan Rehmann

Jazyk
Rok vydania
2021
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Titul
Postmoderner Links-Nietzscheanismus
Podtitul
Deleuze & Foucault - Eine Dekonstruktion
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2021
Väzba
mäkká
Počet strán
357
ISBN10
3946946178
ISBN13
9783946946175
Série
Hodnotenie
4,5 z 5
Anotácia
Es wird oft behauptet, dass der Postmodernismus aus 'linken' Nietzsche-Interpretationen hervorgegangen ist, aber diese Behauptung und ihre Implikationen werden selten untersucht. Die Untersuchung des postmodernen Nietzscheanismus analysiert, wie Deleuze und Foucault Nietzsche lesen und eine Hermeneutik der Unschuld auf seine Philosophie anwenden, die die elitistischen, antidemokratischen und antisozialistischen Dimensionen auslöscht. In einer klaren und prägnanten Analyse zeigt Rehmann, dass diese Fehlinterpretation auch ihre eigene Theorie beeinflusst und die Fähigkeit beeinträchtigt, eine radikale Kritik daraus zu entwickeln. So verbindet Foucaults späte Wendung zu Selbstpflege-Techniken einen neo-nietzscheanischen Ansatz mit den Ideologien des Neoliberalismus. Rehmanns Kritik richtet sich nicht gegen den Versuch, Anregungen aus einigen von Nietzsches scharfsinnigen Intuitionen zu übernehmen, sondern vielmehr gegen die nahezu universelle Tendenz, ihn als symbolisches Kapital zu nutzen, ohne seine hierarchische Obsession und andere politische Mängel anzuerkennen.