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Kalte Heimat

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Andreas Kossert bricht mit diesem Buch ein Tabu und erschüttert den Mythos der gelungenen Integration der Vertriebenen nach 1945. Er bietet ein realistisches Bild der schwierigen Lebensumstände der Menschen im 'Wirtschaftswunderland'. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen über 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, vorwiegend in die westlichen Besatzungszonen. Die Überlebenden von Flucht und Vertreibung fühlten sich von ihren Landsleuten nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während viele alles verloren hatten, sahen sich die anderen dem massiven Zustrom der 'Fremden' gegenüber, was das soziale Gefüge Restdeutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der Neid, der mit dem Lastenausgleich einherging, schufen einen tiefen Graben in der Gesellschaft. Dennoch wären ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, die wirtschaftlichen Erfolge der Bundesrepublik nicht möglich gewesen; sie waren ein entscheidender Motor der Modernisierung. Während sie politisch umworben wurden, blieben sie mit ihren Traumata oft allein. Kossert hat die Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet diesen blinden Fleck in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er beschreibt eindrucksvoll die Erfahrungen der Entwurzelten und untersucht die materiellen und seelischen Folgen für sie und ihre Nachkommen.

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Kalte Heimat, Andreas Kossert

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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Siedler
Rok vydania
2008
Väzba
pevná
Počet strán
430
ISBN10
3886808610
ISBN13
9783886808618
Série
Pôvodný názov
The return of history and the end of dreams
Hodnotenie
3,95 z 5
Anotácia
Andreas Kossert bricht mit diesem Buch ein Tabu und erschüttert den Mythos der gelungenen Integration der Vertriebenen nach 1945. Er bietet ein realistisches Bild der schwierigen Lebensumstände der Menschen im 'Wirtschaftswunderland'. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen über 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, vorwiegend in die westlichen Besatzungszonen. Die Überlebenden von Flucht und Vertreibung fühlten sich von ihren Landsleuten nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während viele alles verloren hatten, sahen sich die anderen dem massiven Zustrom der 'Fremden' gegenüber, was das soziale Gefüge Restdeutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der Neid, der mit dem Lastenausgleich einherging, schufen einen tiefen Graben in der Gesellschaft. Dennoch wären ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, die wirtschaftlichen Erfolge der Bundesrepublik nicht möglich gewesen; sie waren ein entscheidender Motor der Modernisierung. Während sie politisch umworben wurden, blieben sie mit ihren Traumata oft allein. Kossert hat die Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet diesen blinden Fleck in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er beschreibt eindrucksvoll die Erfahrungen der Entwurzelten und untersucht die materiellen und seelischen Folgen für sie und ihre Nachkommen.