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Das komische Manifest

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Satire im Kommunismus: lediglich ein Ventil für Unmut oder der Anfang vom Ende des Unzumutbaren? Jeder Witz, so George Orwell, ist eine kleine Revolution. Ein Flaschengeist, der sich, einmal in der Welt, von keiner noch so repressiven Staatsgewalt wieder bannen lässt, ein Refugium für die Würde der Menschen, denen man die Hände gebunden und den Mund verboten hat. In seiner profunden Reportage „Das komische Manifest“ vollzieht Grimme-Preisträger Ben Lewis nach, wie die Bürger des ehemaligen sogenannten Ostblocks vom Sturz des Zaren 1917 bis zum Fall der Mauer 1989 die Meinungsfreiheit unter kommunistischen Regierungen am Leben hielten. Ob leeres Einkaufsregal dank verfehlter Planwirtschaft oder hohl dröhnende Staatspropaganda, Ausreiseverbot oder Strafgefangenenlager, die Sowjetära beschwor satirischen Widerstand herauf wie kaum ein politisches System zuvor, und viele nahmen lieber eine Gefängnis- oder, zu Zeiten Stalins, gar Todesstrafe in Kauf, als auf einen guten Witz zu verzichten. Lewis dokumentiert subversive Arbeiten wie die des ins Exil geflohenen tschechischen Künstlers Ivan Steiger oder des inhaftierten Studenten Peter Sodann anhand von Archivmaterial und Interviews. Lewis vermittelt die Geschichte des Kommunismus so nah wie nie - nämlich durch Volkes Stimme.

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Das komische Manifest, Ben Lewis

Jazyk
Rok vydania
2010
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Titul
Das komische Manifest
Jazyk
nemecky
Autori
Ben Lewis
Vydavateľ
Blessing
Rok vydania
2010
Väzba
pevná
ISBN10
3896673939
ISBN13
9783896673930
Série
Pôvodný názov
Hammer & tickle
Hodnotenie
2 z 5
Anotácia
Satire im Kommunismus: lediglich ein Ventil für Unmut oder der Anfang vom Ende des Unzumutbaren? Jeder Witz, so George Orwell, ist eine kleine Revolution. Ein Flaschengeist, der sich, einmal in der Welt, von keiner noch so repressiven Staatsgewalt wieder bannen lässt, ein Refugium für die Würde der Menschen, denen man die Hände gebunden und den Mund verboten hat. In seiner profunden Reportage „Das komische Manifest“ vollzieht Grimme-Preisträger Ben Lewis nach, wie die Bürger des ehemaligen sogenannten Ostblocks vom Sturz des Zaren 1917 bis zum Fall der Mauer 1989 die Meinungsfreiheit unter kommunistischen Regierungen am Leben hielten. Ob leeres Einkaufsregal dank verfehlter Planwirtschaft oder hohl dröhnende Staatspropaganda, Ausreiseverbot oder Strafgefangenenlager, die Sowjetära beschwor satirischen Widerstand herauf wie kaum ein politisches System zuvor, und viele nahmen lieber eine Gefängnis- oder, zu Zeiten Stalins, gar Todesstrafe in Kauf, als auf einen guten Witz zu verzichten. Lewis dokumentiert subversive Arbeiten wie die des ins Exil geflohenen tschechischen Künstlers Ivan Steiger oder des inhaftierten Studenten Peter Sodann anhand von Archivmaterial und Interviews. Lewis vermittelt die Geschichte des Kommunismus so nah wie nie - nämlich durch Volkes Stimme.