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Wie soll man Geschichte(n) schreiben?

Tübinger Poetik Dozentur 2013

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Wie soll man Geschichte(n) schreiben? enthält die Poetik-Vorlesungen von Hans Magnus Enzensberger und Dirk von Petersdorff, die im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur 2013 gehalten wurden. Beide beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Selbstverständnis der Literatur als Kunst und den Wandlungen, das dieses Selbstverständnis erfahren hat. Gewandelt hat sich dabei nicht nur das, was wir unter Kunst verstehen, sondern auch das, was wir unter Literatur verstehen. Entscheidend ist dabei die Frage nach der Funktion von Kunst und Literatur. Sie wird zu Beginn der Reflexion auf Kunst und Kunstphilosophie, also Ästhetik anders beantwortet, als wir das heute tun würden. Unterschiedlich bewertet wird dabei der Grad an Autonomie, den wir bereit sind der Kunst bzw. der Literatur zuzugestehen. Daher ist die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Geschichte immer signifikant gewesen, gehen wir doch davon aus, dass Geschichtsschreibung nicht autonom, sondern einer – wie auch immer gearteten – historischen Wirklichkeit zugeordnet sein muss. Die Kunst dagegen ist nicht der Wahrheit, sondern allerhöchstens der Wahrscheinlichkeit verpflichtet, und vielleicht nicht einmal das.

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Wie soll man Geschichte(n) schreiben?, Hans Magnus Enzensberger

Jazyk
Rok vydania
2014
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(pevná)
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Titul
Wie soll man Geschichte(n) schreiben?
Podtitul
Tübinger Poetik Dozentur 2013
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Swiridoff
Rok vydania
2014
Väzba
pevná
Počet strán
70
ISBN10
3899292960
ISBN13
9783899292961
Série
Anotácia
Wie soll man Geschichte(n) schreiben? enthält die Poetik-Vorlesungen von Hans Magnus Enzensberger und Dirk von Petersdorff, die im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur 2013 gehalten wurden. Beide beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Selbstverständnis der Literatur als Kunst und den Wandlungen, das dieses Selbstverständnis erfahren hat. Gewandelt hat sich dabei nicht nur das, was wir unter Kunst verstehen, sondern auch das, was wir unter Literatur verstehen. Entscheidend ist dabei die Frage nach der Funktion von Kunst und Literatur. Sie wird zu Beginn der Reflexion auf Kunst und Kunstphilosophie, also Ästhetik anders beantwortet, als wir das heute tun würden. Unterschiedlich bewertet wird dabei der Grad an Autonomie, den wir bereit sind der Kunst bzw. der Literatur zuzugestehen. Daher ist die Frage nach dem Verhältnis von Literatur und Geschichte immer signifikant gewesen, gehen wir doch davon aus, dass Geschichtsschreibung nicht autonom, sondern einer – wie auch immer gearteten – historischen Wirklichkeit zugeordnet sein muss. Die Kunst dagegen ist nicht der Wahrheit, sondern allerhöchstens der Wahrscheinlichkeit verpflichtet, und vielleicht nicht einmal das.