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Der Bowlingtreff in Leipzig

Ein subversives Denkmal

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Der Bowlingtreff wurde 1987 als letzter Gesellschaftsbau der DDR nach Plänen der Architekten Winfried Sziegoleit und Volker Sieg in zentraler Lage am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzigs Innenstadt eröffnet. Für wenige Jahre war der Bowlingtreff die beliebteste Adresse der Stadt. Heute ist das Haus zur Ruine verfallen und die einzigartige postmoderne Architektur in Gefahr, verloren zu gehen. „Der Bowlingtreff in Leipzig“ zeigt, wie der Bau des Hauses bereits den Auflösungsprozess der SED-Diktatur andeutet und die politische Wende vorweg nimmt. Denn wie die für Buch und Film interviewten Zeitzeugen und Experten erläutern, hatte die Stadt entschieden, das Bowlingcenter in einem freien Entwurf und ohne Genehmigung als sogenannter „Schwarzbau“ in Feierabendtätigkeit zu errichten. So erfährt die Ost-Berliner Regierung von Größe und Umfang des „Bowlingtreffs” erst kurz vor der Eröffnung. Mit viel Geschick, auf abenteuerliche Weise und kurzerhand an den Berliner Genossen vorbei, werden Baumaterial und Handwerker „bereitgestellt“ und ein Haus gebaut, das mit der üblichen DDR-Formsprache nichts mehr zu tun hat und das Denise Scott Brown als „subversives Denkmal für die Demokratie“ würdigt.

Nákup knihy

Der Bowlingtreff in Leipzig, Kirsten Angermann

Jazyk
Rok vydania
2023
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Titul
Der Bowlingtreff in Leipzig
Podtitul
Ein subversives Denkmal
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
M BOOKS
Rok vydania
2023
Počet strán
160
ISBN10
3944425022
ISBN13
9783944425023
Série
Anotácia
Der Bowlingtreff wurde 1987 als letzter Gesellschaftsbau der DDR nach Plänen der Architekten Winfried Sziegoleit und Volker Sieg in zentraler Lage am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzigs Innenstadt eröffnet. Für wenige Jahre war der Bowlingtreff die beliebteste Adresse der Stadt. Heute ist das Haus zur Ruine verfallen und die einzigartige postmoderne Architektur in Gefahr, verloren zu gehen. „Der Bowlingtreff in Leipzig“ zeigt, wie der Bau des Hauses bereits den Auflösungsprozess der SED-Diktatur andeutet und die politische Wende vorweg nimmt. Denn wie die für Buch und Film interviewten Zeitzeugen und Experten erläutern, hatte die Stadt entschieden, das Bowlingcenter in einem freien Entwurf und ohne Genehmigung als sogenannter „Schwarzbau“ in Feierabendtätigkeit zu errichten. So erfährt die Ost-Berliner Regierung von Größe und Umfang des „Bowlingtreffs” erst kurz vor der Eröffnung. Mit viel Geschick, auf abenteuerliche Weise und kurzerhand an den Berliner Genossen vorbei, werden Baumaterial und Handwerker „bereitgestellt“ und ein Haus gebaut, das mit der üblichen DDR-Formsprache nichts mehr zu tun hat und das Denise Scott Brown als „subversives Denkmal für die Demokratie“ würdigt.