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Transit Istanbul - Palästina

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Die bisher kaum bekannte Fluchtgeschichte europäischer Juden aus Südosteuropa wird beleuchtet. Mit der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht, dem Kriegseintritt Mussolinis im Sommer 1940 und der deutsch-italienischen Besetzung Griechenlands 1941 war die Flucht über Mittelmeer-Häfen für Juden nahezu unmöglich. Der einzige verbleibende Weg führte über Istanbul nach Palästina, um den Nationalsozialisten und dem Holocaust zu entkommen. Die formell neutrale Türkei wollte Nazideutschland nicht provozieren, weshalb die Flucht nur über ein informelles Netzwerk in Istanbul organisiert werden konnte, in dem auch Angelo Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., eine zentrale Rolle spielte. Erstmals wird die Türkei als Transitland für jüdische Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs untersucht, einschließlich der Rolle von Roncalli als vatikanischer Vertreter in Istanbul. Der Autor greift auf bislang unbekannte Dokumente, Briefe und Tagebücher zurück und ist ein ausgewiesener Kenner der Fluchtgeschichte in die Türkei. Von der Struma-Tragödie bis zur heutigen Erinnerungskultur in Deutschland, der Türkei und Südosteuropa wird ein neues Kapitel in der Geschichtsschreibung zur Flucht europäischer Juden aufgeschlagen.

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Transit Istanbul - Palästina, Reiner Möckelmann

Jazyk
Rok vydania
2023
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(pevná)
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Titul
Transit Istanbul - Palästina
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
wbg Theiss
Rok vydania
2023
Väzba
pevná
ISBN10
3806245606
ISBN13
9783806245608
Série
Anotácia
Die bisher kaum bekannte Fluchtgeschichte europäischer Juden aus Südosteuropa wird beleuchtet. Mit der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht, dem Kriegseintritt Mussolinis im Sommer 1940 und der deutsch-italienischen Besetzung Griechenlands 1941 war die Flucht über Mittelmeer-Häfen für Juden nahezu unmöglich. Der einzige verbleibende Weg führte über Istanbul nach Palästina, um den Nationalsozialisten und dem Holocaust zu entkommen. Die formell neutrale Türkei wollte Nazideutschland nicht provozieren, weshalb die Flucht nur über ein informelles Netzwerk in Istanbul organisiert werden konnte, in dem auch Angelo Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., eine zentrale Rolle spielte. Erstmals wird die Türkei als Transitland für jüdische Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs untersucht, einschließlich der Rolle von Roncalli als vatikanischer Vertreter in Istanbul. Der Autor greift auf bislang unbekannte Dokumente, Briefe und Tagebücher zurück und ist ein ausgewiesener Kenner der Fluchtgeschichte in die Türkei. Von der Struma-Tragödie bis zur heutigen Erinnerungskultur in Deutschland, der Türkei und Südosteuropa wird ein neues Kapitel in der Geschichtsschreibung zur Flucht europäischer Juden aufgeschlagen.