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Wir sind nie modern gewesen

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Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour, einer der prominentesten und eigenwilligsten Vertreter der neueren französischen Wissenschaftsforschung, optiert in seinem Buch dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich wie gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.

Nákup knihy

Wir sind nie modern gewesen, Bruno Latour

Jazyk
Rok vydania
1998
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(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
8,49 €

Platobné metódy

4,0
Veľmi dobrá
2050 Hodnotenie

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Titul
Wir sind nie modern gewesen
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1998
Väzba
mäkká
Počet strán
208
ISBN10
3596137772
ISBN13
9783596137770
Série
Prvé vydanie
1991
Pôvodný názov
Nous n'avons jamais été modernes
Hodnotenie
3,95 z 5
Anotácia
Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour, einer der prominentesten und eigenwilligsten Vertreter der neueren französischen Wissenschaftsforschung, optiert in seinem Buch dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich wie gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.