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Religion ohne Gott

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Das Zentrum wahrer Religiosität, so der bekennende Atheist Albert Einstein, sei die Ehrfurcht vor den Mysterien des Universums, deren höchste Weisheit wir nur rudimentär begreifen können. In diesem Sinne bezeichnete er sich als tiefreligiös. Doch was ist religiös an einer Haltung, in der Gott keine Rolle spielt? Ronald Dworkin beschäftigte sich in seinen Einstein-Vorlesungen mit dieser Frage. Er definiert Religion als eine Sicht auf die Welt, die von einem tiefen Glauben an objektive Werte getragen wird – etwa an die Würde der Geschöpfe, die Erfüllung oder das Versagen eines Lebens und die unerklärliche Schönheit, die über unsere Sinnesorgane hinausgeht. Theisten teilen diese Werte, glauben jedoch, dass sie gottgegeben sind. Dworkin hingegen argumentiert, dass die Idee eines Gottes aus der Existenz dieser Werte hervorgeht. Der Glaube an Gott ist eine Möglichkeit, dies auszudrücken, aber nicht die einzige. Das Buch erkundet den Perspektivwechsel, der mit einem gottlosen Verständnis von Religion verbunden ist, und reicht von Physik über Politik bis zum Recht. Es schließt mit einer eindrucksvollen Reflexion über Tod und Unsterblichkeit und präsentiert das Vermächtnis eines bekennenden religiösen Atheisten, der den Blick für das Wesentliche weitet.

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Religion ohne Gott, Ronald M. Dworkin

Jazyk
Rok vydania
2014
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(pevná)
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Titul
Religion ohne Gott
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2014
Väzba
pevná
ISBN10
3518586068
ISBN13
9783518586068
Série
Prvé vydanie
2013
Pôvodný názov
Religion without God
Hodnotenie
3,55 z 5
Anotácia
Das Zentrum wahrer Religiosität, so der bekennende Atheist Albert Einstein, sei die Ehrfurcht vor den Mysterien des Universums, deren höchste Weisheit wir nur rudimentär begreifen können. In diesem Sinne bezeichnete er sich als tiefreligiös. Doch was ist religiös an einer Haltung, in der Gott keine Rolle spielt? Ronald Dworkin beschäftigte sich in seinen Einstein-Vorlesungen mit dieser Frage. Er definiert Religion als eine Sicht auf die Welt, die von einem tiefen Glauben an objektive Werte getragen wird – etwa an die Würde der Geschöpfe, die Erfüllung oder das Versagen eines Lebens und die unerklärliche Schönheit, die über unsere Sinnesorgane hinausgeht. Theisten teilen diese Werte, glauben jedoch, dass sie gottgegeben sind. Dworkin hingegen argumentiert, dass die Idee eines Gottes aus der Existenz dieser Werte hervorgeht. Der Glaube an Gott ist eine Möglichkeit, dies auszudrücken, aber nicht die einzige. Das Buch erkundet den Perspektivwechsel, der mit einem gottlosen Verständnis von Religion verbunden ist, und reicht von Physik über Politik bis zum Recht. Es schließt mit einer eindrucksvollen Reflexion über Tod und Unsterblichkeit und präsentiert das Vermächtnis eines bekennenden religiösen Atheisten, der den Blick für das Wesentliche weitet.