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Charlie Johnson in den Flammen

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Seit 20 Jahren ist der Fernsehjournalist Charlie Johnson in Krisengebieten unterwegs. Während des Bosnien-Kriegs gerät er durch eine Wette in das von Serben kontrollierte Gebiet. Dort wird er mit seinem polnischen Kameramann Jacek in einen Überfall verwickelt. Eine junge Frau, die sie versteckt hat, wird brutal von einem serbischen Milizchef mit Benzin übergossen und angezündet. Dieses grausame Erlebnis brennt sich in Charlies Seele ein und zerstört seine journalistische Distanz. Getrieben von Wut und Schuld will er den Täter zur Rechenschaft ziehen, und weder Familie noch Freunde können ihn von seinem Rachefeldzug abhalten. Er kehrt ins Krisengebiet zurück, um den Colonel mit dem Feuerzeug zu finden. Michael Ignatieff erzählt Charlies Geschichte authentisch und ohne Pathos, gestützt auf eigene Erfahrungen in Kriegsgebieten. Der Roman kritisiert die unreflektierte Bilderflut aus den Kriegsgebieten und beleuchtet die Grenzen dieser Darstellungen. Ignatieff zeigt, dass Journalisten nicht die Welt exorzieren können; vielmehr sind sie oft Komplizen des Bösen. Letztlich fordert er die Leser auf, sich zu entscheiden, wo sie hingehören, und stellt die düstere Realität des Lebens dar.

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Charlie Johnson in den Flammen, Michael Ignatieff

Jazyk
Rok vydania
2004
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(pevná)
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Platobné metódy

3,5
Dobrá
4 Hodnotenie

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Titul
Charlie Johnson in den Flammen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Bertelsmann
Rok vydania
2004
Väzba
pevná
ISBN10
3570008029
ISBN13
9783570008027
Série
Štítky
Beletria, Kanada
Pôvodný názov
Charlie Johnson in the flames
Hodnotenie
3,5 z 5
Anotácia
Seit 20 Jahren ist der Fernsehjournalist Charlie Johnson in Krisengebieten unterwegs. Während des Bosnien-Kriegs gerät er durch eine Wette in das von Serben kontrollierte Gebiet. Dort wird er mit seinem polnischen Kameramann Jacek in einen Überfall verwickelt. Eine junge Frau, die sie versteckt hat, wird brutal von einem serbischen Milizchef mit Benzin übergossen und angezündet. Dieses grausame Erlebnis brennt sich in Charlies Seele ein und zerstört seine journalistische Distanz. Getrieben von Wut und Schuld will er den Täter zur Rechenschaft ziehen, und weder Familie noch Freunde können ihn von seinem Rachefeldzug abhalten. Er kehrt ins Krisengebiet zurück, um den Colonel mit dem Feuerzeug zu finden. Michael Ignatieff erzählt Charlies Geschichte authentisch und ohne Pathos, gestützt auf eigene Erfahrungen in Kriegsgebieten. Der Roman kritisiert die unreflektierte Bilderflut aus den Kriegsgebieten und beleuchtet die Grenzen dieser Darstellungen. Ignatieff zeigt, dass Journalisten nicht die Welt exorzieren können; vielmehr sind sie oft Komplizen des Bösen. Letztlich fordert er die Leser auf, sich zu entscheiden, wo sie hingehören, und stellt die düstere Realität des Lebens dar.