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Der Schuß des Jägers

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Ein Mann ist am Ende seines Lebens angekommen. Geblieben ist ihm nur sein Diener Ramón, der ihn mit wortkarger Treue umsorgt. Ein Blick in den Spiegel, ein Geruch, ein Tropfen Wermut auf der Zunge, dies allein genügt, die Erinnerung wach zu rufen. Er erinnert sich an seinen Aufstieg im Spanien der Franco-Ära, als er sich vom Laufburschen zum Bauunternehmer und Bodenspekulanten hochgearbeitet hat, an Freunde, die ihm halfen, an schmutzige Geschäfte, an leidenschaftliche Ausschweifungen. Er erinnert sich an Eva, seine Frau, Tochter aus reichem Hause, die er gegen alle Widerstände heiratete und die ihm den Zugang zur Oberschicht verschaffte. Er erinnert sich an seine Tochter, die in jungen Jahren starb, und an seinen Sohn, der den Vater wegen dessen politischer Anpassung verachtete. Mit dieser Geisterbeschwörung gelingt Rafael Chirbes ein großes Kunststück: In wenigen Strichen zeichnet er das Porträt einer macht- und selbstbewussten Generation, die gescheitert ist.

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Der Schuß des Jägers, Rafael Chirbes

Jazyk
Rok vydania
2006
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(pevná),
Stav knihy
Veľmi dobrá
Cena
0,99 €
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3,5
Dobrá
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Kunstmann
Rok vydania
2006
Väzba
pevná
ISBN10
3888974178
ISBN13
9783888974175
Série
Pôvodný názov
Los disparos del cazador
Hodnotenie
3,5 z 5
Anotácia
Ein Mann ist am Ende seines Lebens angekommen. Geblieben ist ihm nur sein Diener Ramón, der ihn mit wortkarger Treue umsorgt. Ein Blick in den Spiegel, ein Geruch, ein Tropfen Wermut auf der Zunge, dies allein genügt, die Erinnerung wach zu rufen. Er erinnert sich an seinen Aufstieg im Spanien der Franco-Ära, als er sich vom Laufburschen zum Bauunternehmer und Bodenspekulanten hochgearbeitet hat, an Freunde, die ihm halfen, an schmutzige Geschäfte, an leidenschaftliche Ausschweifungen. Er erinnert sich an Eva, seine Frau, Tochter aus reichem Hause, die er gegen alle Widerstände heiratete und die ihm den Zugang zur Oberschicht verschaffte. Er erinnert sich an seine Tochter, die in jungen Jahren starb, und an seinen Sohn, der den Vater wegen dessen politischer Anpassung verachtete. Mit dieser Geisterbeschwörung gelingt Rafael Chirbes ein großes Kunststück: In wenigen Strichen zeichnet er das Porträt einer macht- und selbstbewussten Generation, die gescheitert ist.