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Licht auf zerborstenen Säulen

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Das berührende Schicksal der jungen muslimischen Inderin Laila entfaltet sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sie von ihren bigotten Tanten im Haushalt ihres Großvaters großgezogen wird. Mit 15 Jahren zieht sie zu ihrem liberalen, aber strengen Onkel in die Provinzhauptstadt Lucknow und wird Zeugin der zunehmenden Spannungen im Unabhängigkeitskampf Indiens in den 1930er Jahren. Während ihre Verwandten und Freunde sich mit der großen Politik auseinandersetzen, führt Laila ihren persönlichen Unabhängigkeitskampf. Sie befreit sich aus der Enge ihrer traditionellen Umgebung und heiratet einen Mann, den ihre Familie nicht für sie vorgesehen hat. Der Roman ist stark autobiografisch geprägt und stammt von einer der ersten indischen Journalistinnen. In einem Dialog zwischen Laila und Kemal offenbart sich die Komplexität ihrer Situation. Kemal erzählt, dass seine Mutter ihn gefragt hat, ob er Laila heiraten möchte, da sie nun neunzehn ist und es an der Zeit sei, an Heirat zu denken. Laila reagiert skeptisch und weist auf die familiären und materiellen Interessen hin, während Kemal betont, dass seine Mutter es aus menschlichen Gründen meinte. Diese Diskussion verdeutlicht die Spannungen zwischen persönlichen Wünschen und familiären Erwartungen in einer sich wandelnden Gesellschaft.

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Licht auf zerborstenen Säulen, Attia Hosain

Jazyk
Rok vydania
2006
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(pevná)
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4,0
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Titul
Licht auf zerborstenen Säulen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Dt. Verl.-Anst.
Rok vydania
2006
Väzba
pevná
ISBN10
3421042381
ISBN13
9783421042385
Série
Pôvodný názov
Sunlight on a broken column
Hodnotenie
4 z 5
Anotácia
Das berührende Schicksal der jungen muslimischen Inderin Laila entfaltet sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sie von ihren bigotten Tanten im Haushalt ihres Großvaters großgezogen wird. Mit 15 Jahren zieht sie zu ihrem liberalen, aber strengen Onkel in die Provinzhauptstadt Lucknow und wird Zeugin der zunehmenden Spannungen im Unabhängigkeitskampf Indiens in den 1930er Jahren. Während ihre Verwandten und Freunde sich mit der großen Politik auseinandersetzen, führt Laila ihren persönlichen Unabhängigkeitskampf. Sie befreit sich aus der Enge ihrer traditionellen Umgebung und heiratet einen Mann, den ihre Familie nicht für sie vorgesehen hat. Der Roman ist stark autobiografisch geprägt und stammt von einer der ersten indischen Journalistinnen. In einem Dialog zwischen Laila und Kemal offenbart sich die Komplexität ihrer Situation. Kemal erzählt, dass seine Mutter ihn gefragt hat, ob er Laila heiraten möchte, da sie nun neunzehn ist und es an der Zeit sei, an Heirat zu denken. Laila reagiert skeptisch und weist auf die familiären und materiellen Interessen hin, während Kemal betont, dass seine Mutter es aus menschlichen Gründen meinte. Diese Diskussion verdeutlicht die Spannungen zwischen persönlichen Wünschen und familiären Erwartungen in einer sich wandelnden Gesellschaft.