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Begrabt mich hinter der Fussleiste

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'Mein Name ist Sascha Saweljew. Ich gehe in die zweite Klasse und wohne bei meinen Großeltern. Meine Mutter hat mich gegen einen Giftzwerg und Erbschleicher eingetauscht und meiner Großmutter aufgebürdet, für die ich ein schweres Kreuz bin…' Wie einem bösen Märchen entsprungen erscheint Sascha diese Großmutter, mit ihren wilden Flüchen und der salatgrünen Unterhose, ihrer tyrannischen Fürsorge und der unerklärlichen Wut auf die ferne Mutter, das 'Flittchen'. Saschas Welt besteht aus Verboten, Wollstrumpfhosen, merkwürdigen Badeprozeduren und dem Staphylococcus aureus, der angeblich in seinem Körper wütet. Bald ist er selbst überzeugt, dass er mit 16 verfault sein wird und im Jenseits landet, oder doch eher in dem großen Müllschlucker in der Küche, in dem alle Geschenke der geliebten Mutter verschwinden. Das Glück ist die Mutter, die selten zu Besuch kommt, das Leben ist die Großmutter, und das eine scheint das andere auszuschließen. Kaum je wurde der Horror einer Kindheit mit solch tragikomischer Verve beschrieben wie in dem erzählerischen Debüt des russischen Filmautors Pawel Sanajew. In seiner Gratwanderung zwischen Komik und Ungeheuerlichkeit, den plastischen, zwischen Angst, Hass und Wahn zerrissenen Figuren ist dieses Buch ein furioser Abgesang auf eine ganze Generation – und zugleich ein literarischer Aufbruch.

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Begrabt mich hinter der Fussleiste, Pavel V. Sanaev

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2007
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Kunstmann
Rok vydania
2007
Väzba
mäkká
ISBN10
388897464X
ISBN13
9783888974649
Hodnotenie
3,7 z 5
Anotácia
'Mein Name ist Sascha Saweljew. Ich gehe in die zweite Klasse und wohne bei meinen Großeltern. Meine Mutter hat mich gegen einen Giftzwerg und Erbschleicher eingetauscht und meiner Großmutter aufgebürdet, für die ich ein schweres Kreuz bin…' Wie einem bösen Märchen entsprungen erscheint Sascha diese Großmutter, mit ihren wilden Flüchen und der salatgrünen Unterhose, ihrer tyrannischen Fürsorge und der unerklärlichen Wut auf die ferne Mutter, das 'Flittchen'. Saschas Welt besteht aus Verboten, Wollstrumpfhosen, merkwürdigen Badeprozeduren und dem Staphylococcus aureus, der angeblich in seinem Körper wütet. Bald ist er selbst überzeugt, dass er mit 16 verfault sein wird und im Jenseits landet, oder doch eher in dem großen Müllschlucker in der Küche, in dem alle Geschenke der geliebten Mutter verschwinden. Das Glück ist die Mutter, die selten zu Besuch kommt, das Leben ist die Großmutter, und das eine scheint das andere auszuschließen. Kaum je wurde der Horror einer Kindheit mit solch tragikomischer Verve beschrieben wie in dem erzählerischen Debüt des russischen Filmautors Pawel Sanajew. In seiner Gratwanderung zwischen Komik und Ungeheuerlichkeit, den plastischen, zwischen Angst, Hass und Wahn zerrissenen Figuren ist dieses Buch ein furioser Abgesang auf eine ganze Generation – und zugleich ein literarischer Aufbruch.