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Der Zug nach Pakistan

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Das Grauen begann 1947 mit der Teilung Indiens und Pakistans, was zu einer der größten Vertreibungen der Geschichte führte. Zehn Millionen Menschen waren auf der Flucht, Familien wurden getrennt, Frauen vergewaltigt und Hunderttausende getötet. Khushwant Singh schildert in seinem Roman das Trauma dieser Zeit. Im Dorf Mano Majra, nahe der Grenze, leben Muslime, Hindus und Sikhs zunächst friedlich zusammen. Ihr Alltag wird von den vorbeifahrenden Zügen bestimmt, und nur der Dorfganove Jaggat sorgt für gelegentliche Aufregung. Trotz seiner kriminellen Vergangenheit und seiner Zugehörigkeit zur Sikhreligion hat er eine heimliche Beziehung zu einem muslimischen Mädchen. Doch eines Tages hält ein Zug zu einer ungewöhnlichen Zeit in Mano Majra und bringt Unheil: Er ist voll mit den Leichen ermordeter Sikhs. Das Grauen hat auch dieses Dorf erreicht, und die religiöse Zugehörigkeit wird zur entscheidenden Frage. Der Roman, erstmals 1956 erschienen, gilt heute als Klassiker in Indien. Singh erzählt eindringlich von der politischen und sozialen Katastrophe, die eine friedliche Welt in die Hölle des Krieges verwandelte, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind, etwa im Kaschmirkonflikt und in blutigen Ausschreitungen zwischen Religionsgruppen.

Nákup knihy

Der Zug nach Pakistan, Khushwant Singh

Jazyk
Rok vydania
2008
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(pevná)
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Platobné metódy

3,0
Dobrá
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Titul
Der Zug nach Pakistan
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Insel-Verl.
Rok vydania
2008
Väzba
pevná
Počet strán
234
ISBN10
3458174001
ISBN13
9783458174004
Série
Pôvodný názov
Train to Pakistan
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
Das Grauen begann 1947 mit der Teilung Indiens und Pakistans, was zu einer der größten Vertreibungen der Geschichte führte. Zehn Millionen Menschen waren auf der Flucht, Familien wurden getrennt, Frauen vergewaltigt und Hunderttausende getötet. Khushwant Singh schildert in seinem Roman das Trauma dieser Zeit. Im Dorf Mano Majra, nahe der Grenze, leben Muslime, Hindus und Sikhs zunächst friedlich zusammen. Ihr Alltag wird von den vorbeifahrenden Zügen bestimmt, und nur der Dorfganove Jaggat sorgt für gelegentliche Aufregung. Trotz seiner kriminellen Vergangenheit und seiner Zugehörigkeit zur Sikhreligion hat er eine heimliche Beziehung zu einem muslimischen Mädchen. Doch eines Tages hält ein Zug zu einer ungewöhnlichen Zeit in Mano Majra und bringt Unheil: Er ist voll mit den Leichen ermordeter Sikhs. Das Grauen hat auch dieses Dorf erreicht, und die religiöse Zugehörigkeit wird zur entscheidenden Frage. Der Roman, erstmals 1956 erschienen, gilt heute als Klassiker in Indien. Singh erzählt eindringlich von der politischen und sozialen Katastrophe, die eine friedliche Welt in die Hölle des Krieges verwandelte, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind, etwa im Kaschmirkonflikt und in blutigen Ausschreitungen zwischen Religionsgruppen.