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Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte des Halbjuden Theodor Königs, der in bitterster Armut inmitten des nichtjüdischen Proletariats Berlins aufwächst. Beinahe klaglos erträgt er die Demütigungen und die Rohheit seines gewalttätigen Vaters. Er flüchtet sich in die Liebe zu seiner Mutter, in die Schönheit von Musik und Literatur, der er in der Villa des Fabrikanten Falk begegnet – der den begabten Jungen unterstützt. Und dann ist da sein schauspielerisches Talent, das er früh an sich entdeckt, und das er später vor großem Publikum offenbart. Ganz lösen mag er sich von seinen Wurzeln aber nie. Er kann es auch nicht - er bewegt sich zwar formvollendet in der Welt der Privilegierten, aber er gehört nicht zu ihnen. Ebenso wenig wie zu der Welt, der er entstammt, auch hier bleibt er Fremder, bewundert zwar, doch ungeliebt. Seine Kraft schöpft Finks Prosa aus einem Erzählton, der menschlich, mitfühlend und zugleich präzise und authentisch ist, wenn es um das Schicksal seiner Helden und des Milieus geht, in dem sie leben. Ausschweifend, fordernd und nicht ohne Opulenz wird sein Stil da, wo er über Mutterliebe, Glauben, Ethik und moralische Grundsätze schreibt – die Kombination von beidem sei, so schrieben einige Rezensenten damals, der jüdischen Erzähltradition verbunden. Ja, auch sie gibt es zu entdecken, in diesem großen Roman.

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Mich hungert, Georg Fink

Jazyk
Rok vydania
2015
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3,8
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Podtitul
Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Aufbau TB
Rok vydania
2015
Väzba
mäkká
ISBN10
3746631491
ISBN13
9783746631493
Série
Hodnotenie
3,8 z 5
Anotácia
Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte des Halbjuden Theodor Königs, der in bitterster Armut inmitten des nichtjüdischen Proletariats Berlins aufwächst. Beinahe klaglos erträgt er die Demütigungen und die Rohheit seines gewalttätigen Vaters. Er flüchtet sich in die Liebe zu seiner Mutter, in die Schönheit von Musik und Literatur, der er in der Villa des Fabrikanten Falk begegnet – der den begabten Jungen unterstützt. Und dann ist da sein schauspielerisches Talent, das er früh an sich entdeckt, und das er später vor großem Publikum offenbart. Ganz lösen mag er sich von seinen Wurzeln aber nie. Er kann es auch nicht - er bewegt sich zwar formvollendet in der Welt der Privilegierten, aber er gehört nicht zu ihnen. Ebenso wenig wie zu der Welt, der er entstammt, auch hier bleibt er Fremder, bewundert zwar, doch ungeliebt. Seine Kraft schöpft Finks Prosa aus einem Erzählton, der menschlich, mitfühlend und zugleich präzise und authentisch ist, wenn es um das Schicksal seiner Helden und des Milieus geht, in dem sie leben. Ausschweifend, fordernd und nicht ohne Opulenz wird sein Stil da, wo er über Mutterliebe, Glauben, Ethik und moralische Grundsätze schreibt – die Kombination von beidem sei, so schrieben einige Rezensenten damals, der jüdischen Erzähltradition verbunden. Ja, auch sie gibt es zu entdecken, in diesem großen Roman.